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Ist eine Arbeitstherapie nach bereits zwei veranlaßten Gutachten zulässig?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:05
Zwei veranlasste Gutachten beide negativ, ist dann noch eine...

Es spricht ja nie etwas dagegen wenn man arbeiten möchte auch gibt es Einrichtungen wo festgestellt wird, wo und in wie weit man noch arbeiten kann. Wenn also Ihre Freundin einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben stellt, so wird dieser auch als solches bearbeitet. Es werden viele Anträge auf Rente zunächst einmal abgelehnt, doch was ist schon dabei, Sie können jeder Zeit einen Widerspruch einlegen und bis dann alles so weit ist, besitzen Sie soviel Erfahrung, dass Sie wissen wie Sie es machen müssen und in den meisten Fällen bekommt man dann die Rente bewilligt, natürlich nur für einen gewissen Zeitraum. Man kann sagen das es ein harter Kampf ist bis dahin und man starke Nerven haben muss, doch so geht es allen Menschen in Deutschland. Man versucht die Anträge so lang wie möglich zu bearbeiten, erst einmal Ablehnen auch wenn es dafür keine Gründe gibt, doch wenn man dann später den Antrag bewilligt bekommt, ist man mehr oder weniger zufrieden. Die Rentenkassen sind leer, man sollt sich Gedanken machen, wie man im Alter Leben möchte, nicht umsonst kämpft die Bundesministerin Ursula von der Leyen für eine Zuschussrente.

  • Geben Sie niemals auf, immer wieder bei dem Sachbearbeiter der Rentenversicherung anrufen, die Atteste von den Ärzten immer wieder auf den neusten Stand bringen, damit man immer etwas hat um zu beweisen, dass man nicht arbeiten kann.
  • Auch sollten Sie zum Versorgungsamt gehen um den Grad der Behinderung feststellen zu lassen, doch auch das ist kein leichtes Unterfangen, sprechen Sie mit Ihren Ärzte damit die wissen was los ist und Ihnen helfen können.

  • Es ist wichtig viel Geduld zu haben und über eine gewisse Ausdauer muss man auch verfügen, denn man wird ständig hingehalten.
  • Was hier Menschen ( sogenannte Sachbearbeiter ) mit ihren Mitmenschen machen ist mehr als nur Menschenunwürdig.
  • Auch sollte man über ein gewisses Grundwissen verfügen, Sie sollten sich nicht davor scheuen einen Rechtsanwalt für Soziales zu konsultieren, zu mindestens kann hier schon ein Beratungsgespräch weiter helfen.
  • Sie können das dann alles mit einer Prozesskostenhilfe abwickeln, den die Euros die Ihnen zur Verfügung stehen reichen ja kaum zum überleben.

  1. Zunächst einmal wenn Ihre Freundin einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben stellt, dann möchte Sie das ja auch.
  2. Es gibt in ganz Deutschland sogenannte Werkstätten, die für solche Menschen eingerichtet wurden. Sollte Ihre Freundin in einer solchen Einrichtung auch nicht arbeiten können, so haben Sie einen weiteren Trumpf in der Hand.
  3. Es spricht auch nichts dagegen, dass Sie einen Antrag auf Rente stellen und Ihre Freundin beschäftigt sich in einer solchen Werkstatt, ganz im Gegenteil es zeigt doch nur das Sie sich nicht auf gibt und alles versucht um dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen.
  4. Ich hoffe Ihnen etwas geholfen zu haben, weitere Auskunft bekommen Sie auch bei den Rentenstellen und den Krankenkassen.

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