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Krankheit Multiple Sklerose - Worum geht's?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:19
Bekannt ist auch, dass die Menschen unter Depressionen leiden oder in anderen Menschen nur Betrüger

Die Krankheit Multiple Sklerose zeichnet sich durch vielfältige Symptome aus und der Verlauf der Beschwerden ist bei vielen Menschen sehr unterschiedlich. Fest steht, dass bei dem betroffenen Patienten das Gehirn und das Rückenmark geschädigt werden. Die Mediziner können feststellen, dass bei der Krankheit Multiple Sklerose eine weiße, fetthaltige Substanz, genannt Myelin, immer weniger wird. Dies ist der Grund, warum die Informationen über die Nervenstränge langsamer werden. Im Laufe der Zeit können die Augen geschädigt werden und es kommt zum Doppelsehen. Andere Patienten klagen über Blasenschwäche oder Lähmungserscheinungen. Bekannt ist auch, dass die Menschen unter Depressionen leiden oder in anderen Menschen nur Betrüger sehen, welche an das eigene Geld wollen.

Die wichtigsten Informationen

  • Die Forscher haben festgestellt, dass die Krankheit Multiple Sklerose zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auftritt. In einigen Fällen erkranken die Leute erst ab einem Alter von 60. In sehr vielen Fällen ist der Bewegungsapparat betroffen und am Ende sitzen die Patienten im Rollstuhl.
  • Die Krankheit ­Multiple Sklerose schreitet zum Glück recht langsam voran und die Menschen können dadurch über Jahre ein relativ normales Leben führen. Leider ist diese Krankheit zurzeit noch nicht heilbar, trotzdem kann das Fortschreiten beeinflusst werden.
  • Wichtig ist, dass die verordneten Medikamente regelmäßig eingenommen werden. Entsprechend des persönlichen Krankheitsbildes, werden die unterschiedlichsten Therapien verordnet.
  • Besonders wichtig ist für alle Patienten, dass in regelmäßigen Abständen der Bewegungsapparat belastet wird. Dies kann in der heimischen Wohnung erfolgen oder bei einem Ergotherapeuten. Hier werden gezielt die Muskelgruppen gestärkt, welche zu verkümmern drohen.
  • Die Bewegungen sind genau auf den betroffenen Patienten abgestimmt, denn eine Überbelastung kann auch schädlich sein.
  • Die Krankheit Multiple Sklerose schreitet nicht gleichmäßig vorn, sondern es treten in gewissen Abständen sogenannte Schübe auf. Bei einem Schub treten plötzlich zusätzliche Beschwerden auf, welche sich langsam wieder zurückbilden können.
  • Trotzdem ist hinterher immer ein kleiner Schritt einer Verschlechterung eingetreten. Hat die Krankheit trotz umfangreicher medizinischer Versorgung ein bestimmtes Stadium erreicht, bleibt nur noch der Gang ins Pflegeheim. Hier wird versucht, den Patienten einen großen Freiraum zu ermöglichen.
  • Die Lebenserwartung bei dieser Erkrankung ist etwas geringer als bei gesunden Menschen.
  • Trotzdem können Patienten, welche an Multiple Sklerose erkrankt sind, noch ein respektables Alter erreichen, was bei anderen Krankheiten nicht der Fall ist.

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