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Legalisierung von Cannabis - Argumente für Marihuana

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:30
Spätestens im jugendlichen Alter hat jeder einmal das Wort Cannabis gehört.
Hinter Cannabis versteckt sich der Sammelbegriff für verschiedene Rauschmittel, die aus Hanfsorten dieser Gattung bestehen. Die Blätter der Pflanze sind unter dem berühmten Begriff 'Gras' oder auch unter Marihuana bekannt. In Deutschland gilt Cannabis als illegale Droge, die jedoch häufig konsumiert wird. Aufgrund der Beeinflussung des Zentralnervensystems beim Menschen sieht das Gesetz die Droge als gefährlich, doch es wird zunehmend über die Legalisierung von Cannabis gesprochen. 

Wie gefährlich Cannabis wirklich ist 

  • Bereits 1994 wird in einem Bescheid des Bundesverfassungsgerichts festgestellt, dass das Suchtpotential des illegalen Rauschmittels als relativ gering eingestuft werden kann. Tatsache bleibt, dass bereits unter dem Verbot der Droge rund 4 Millionen Deutsche regelmäßig konsumieren.
  • Natürlich kann zum Beispiel das Rauchen der Hanfbüten nicht völlig ohne Risiko genossen werden, dennoch hat laut einigen Studien nur ein kleiner Teil der Konsumenten Probleme mit der Einnahme und noch weniger Betroffene entwickeln eine wirkliche Abhängigkeit.
  • Cannabis gilt unter Forschern und Medizinern sogar als wesentlich weniger schädlich als Alkohol und Tabak, denn im Gegensatz zu Hanf greifen diese Volksdrogen mehrere Organe an. 
  • In der Medizin gilt Cannabis seit einiger Zeit als wirksame Alternative beim Behandeln vieler Krankheiten, da Risiken und Nebenwirkungen nur gering verzeichnet werden.

 

Vorteile einer Legalisierung von Cannabis 

  • Die Legalisierung des illegalen Rauschmittels würde die Risiken und Probleme, die diese Droge wie auch der legale Alkohol mit sich bringt, nicht beseitigen, jedoch kann so die Möglichkeit geschaffen werden, offen mit diesen umzugehen.
  • Die Konsumenten könnten sich über die Qualität und den Wirkstoff der Droge ausführlich informieren. Der offene Umgang lässt den Schwarzmarkt in den Hintergrund geraten und schützt den Konsument so vor höchst gefährliche Streckmitteln und Verunreinigungen, die hier Verwendung finden. 
  • Kein Betroffener müsste ein Problem mit der Droge verheimlichen, denn unter legalen Umständen können Hilfsangebote geschaffen werden. 

 

Cannabis in der Medizin 

  • Kaum ein Mensch kennt die positiven Aspekte einer Einnahme. 
  • So wirkt die Droge unter anderem antientzündlich, antibakteriell und schmerzlindernd.
  • Bei einer möglichen Erkrankung des Nervensystems und des Bewegungsapparates wird eine Therapie mit Cannabis oft für eine gute Lösung gehalten.
  • Auch bei Menschen mit dem Tourette- Syndrom kann eine positive Wirkung durch Cannabis erzielt werden. 


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