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Marihuana Abhängigkeit - Wie man die Sucht besiegst?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Die Suchtgefahr von Mariuhana wird von vielen Menschen stark unterschätzt.

Die Suchtgefahr von Marihuana wird von vielen Menschen stark unterschätzt, von einigen sogar vehement abgestritten - an vorderster Front natürlich von den Konsumenten selbst. Dabei stellt sich der Suchteffekt bei Mariuhana relativ schnell ein und führt überdies oft direkt zum Rauchen - ein Grund mehr also, das exotische Pflänzchen aus seinem Leben zu verbannen.

Bitte beachten

Der Anspruch: Stark sein - und es auch bleiben

  • Bei Entwöhnungen aller Art ist das Rückfallrisiko natürlich die größte Gefahr. Nicht ohne Grund versandet ein Großteil aller guten Vorsätze nach einiger Zeit; sei es den Lebensumständen geschuldet, oder auch einem ungünstigen Umfeld, in dessen Gegenwart die Entwöhnung zusätzlich erschwert wird. 
  • Gerade dieser Faktor ist nicht zu unterschätzen, wie sich in der folgenden Anleitung zur Suchtbekämpfung auch zeigt.

Dinge die benötigt werden

Selbsterkenntnis und Moral: die notwendigen Voraussetzungen

  • Wie bei jeder Suchtentwöhnung, spielt die eigene Disziplin eine ganz zentrale Rolle. Sich einer Sucht zu entledigen, zählt zu den schwersten Aufgaben, die der menschlichen Psyche aufgebürdet werden kann. 
  • Der Vorsatz, die Finger fortan von der Droge zu lassen, sollte also mit dem notwendigen Ernst angegangen werden, da nur die richtige Einstellung zum Ziel führt.

Der beste Tag zum Aufhören ist immer heute - ohne Ausnahme

  1. Sobald der Entschluss zum Aufhören gefasst ist, sollte er auch umgesetzt werden. Keine Verzögerungstaktiken wie Stichtage, die meistens ohnehin nicht eingehalten werden, auch keine weiteren Aufschübe á la "noch einer, dann ist wirklich Schluss."
  2. Nein, ganz im Gegenteil: Aufhören ist Kopfsache und braucht deswegen keinen Termin in der Zukunft.
  3. Im selben Zug alle Materialien aus dem Sichtfeld räumen und verstauen, im Optimalfall sogar wegschmeißen. Neben Marihuana und Blättchen gehören auch Feuerzeuge, Aschenbecher und leere Zigarettenpackungen dazu.
  4. Ganz wichtig: Suchtfördernde Gesellschaft um jeden Preis meiden, ganz besonders in der schweren Anfangszeit, auch dann, wenn es sich um gute Freunde handelt. Nichts birgt eine höhere Rückfallgefahr als die passive Wahrnehmung der verbotenen Substanz.
  5. Durchhalten und Vorteile aufzählen - diese sind nämlich ganz offensichtlich. Gewaltige Kostenersparnis, bessere Fitness und das Ende der typischen Antriebslosigkeit sollten eigentlich Grund genug sein, die grünen Knollen auch aus den Gedanken zu verbannen, und zwar für immer.

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