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Mikronährstoffe - Was können sie wirklich?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:26
Mikronährstoffe sind ganz besondere Stoffe.

Es ist bekannt, dass Mikronährstoffe Stoffe sind, die vom Stoffwechsel pflanzlicher und tierischer Organismen aufgenommen werden müssen. Diese Mikronährstoffe liefern dabei allerdings keine Energie. Sie stehen somit im Gegensatz zu den Makronährstoffen wie Kohlehydrate, Fett oder Eiweiß.

  • Als Mikronährstoffe werden Vitamine, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralstoffe bezeichnet. Diese sind alle dabei sehr essentiell an zahlreichen Körperfunktionen beteiligt.
  • Bei diesen Körperfunktionen handelt es sich beispielsweise um den Zellwachstum und natürlich un dadurch zeitgleich ablaufende Erneuerungen von Haut, Blutkörperchen oder Knochen.
  • Oft dienen Mikronährstoffe auch als Kofaktor für Enzymreaktionen oder als Bestandteile für Hormone, aber auch als Antioxidantien oder Elektrolyte.

Mikronährstoffe

Im Normalfall werden, bei ausgewogener Ernährung, genügend Mikronährstoffe dem Körper des Menschen zugeführt. Falls es doch mal zu einer Unterversorgung kommen sollte, dann bleibt die zumeist ohne akute Krankheits-Symptome. Allerdings nur solange der Körper auf seine eigenen Depots zurückgreifen kann. Diese Depots befinden sich in der Haut, dem Bindegewebe, den Knochen, der Leber und der Muskulatur.

Wenn es allerdings dazu kommt, dass durch eine mangelhafte Ernährung oder eine auftretende Krankheit einer oder mehrerer dieser Stoffe fehlen, dann können sich wirklich drastische Mangelerscheinungen entwickeln.
Störungen des Stoffwechsels können beispielsweise auftreten, wenn es zu einem Vitaminmangel kommen würde. So kann zum Beispiel Rachitis durch einen Mangel an Vitamin D ausgelöst werden. Auch Skorbut ist eine Mangelerscheinung und wird durch einen Vitamin C Mangel hervorgerufen.

Auch wenn es zu einem Mangel an bestimmten Mineralstoffen kommt, dann gibt es Störungen, die spezifisch für das jeweilige, mangelnde Mineral sind. Selenmangel, Eisenmangel oder Kaliummangel wären hierbei zu nennen.
In Deutschland scheint es so zu sein, dass es keinen großen Anteil an einem Vitaminmangel in der Bevölkerung gibt. Die Versorgung scheint hier gewährleistet zu sein.

Allerdings besteht scheint eine gewisse Besorgnis in der deutschen Bevölkerung zu bestehen, denn oft werden zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. In den meisten Fällen ist das jedoch eher überflüssig. Es gibt natürlich auch Ausnahmen, in denen das sinnvoll ist. Da wäre beispielsweise die Folsäure bei einer frühen Schwangerschaft oder Vitamin D bei Pflegebedürftigen und Säuglingen zu nennen.

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