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Nagelhautentferner - Welche Möglichkeiten gibt es?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Die Last mit der Nagelhaut. Für viele gehört ihre Entfernung ins kosmetische Pflegeprogramm. Wie aber entfernt man sie richtig?

Die Last mit der Nagelhaut. Für viele gehört ihre Entfernung ins kosmetische Pflegeprogramm. Wie aber entfernt man sie richtig? Eine falsche Nagelhautentfernung kann zu schmerzhaften Entzündungen und einem unschönen Anblick führen. Daher ist hier Vorsicht geboten.

Was braucht man für eine gute Nagelhautentfernung?

  • Flüssiger Nagelhautentferner (alternativ hierzu eine milde Badesubstanz z.B. Kamille Schaumbad oder spezielles Handbad)
  • Holzstäbchen (alternativ ein so genanntes Pferdefüßchen mit Gummispitze)
  • Nagelhautentfernermesser (alternativ hierzu eine Nagelfeile)
  • Dies alles ist in jedem gut sortierten Drogeriemarkt erhältlich.

Die Anwendung:

  • Ob mit dem flüssigen Nagelhautentferner aus dem Drogeriemarkt oder dem Hausrezept Handbad, die Anwendungen sind sich sehr ähnlich.
  • Wenn du einen sehr starken Nagelhautbewuchs hast, empfiehlt sich die Anwendung des flüssigen Nagelhautentferners. Wichtig ist, dass es sich hierbei um einen mit hautschonenden Substanzen ergänzten Nagelhautentferner handelt, da die zu behandelnden Stellen sehr empfindlich sind. 

Schritt 1:

  • Du trägst etwas von dem Nagelhautentferner auf die Nagelhaut auf und lässt sie kurz einziehen. Die Haut wird dadurch eingeweicht. 
  • Anstelle des Nagelhautentferners reicht im Regelfall auch ein einfaches Handbad. Wichtig ist, dass die Haut eingeweicht ist, denn nur so lässt sie sich mühelos mit dem Holzstäbchen schieben.

Schritt 2:

  • Du schiebst die Nagelhaut vorsichtig mit Hilfe der abgerundeten Seite eines Holzstäbchens (bzw. Pferdefüßchens) vom Nagelbett zurück Richtung Nagelwurzel. Hier lässt sich nun erkennen, um wie viel Nagelhaut es sich handelt. Bei einem normalen Bewuchs bist du an dieser Stelle schon fast fertig und kannst Schritt 3 überspringen und direkt zu Schritt 4 übergehen.

Schritt 3:

  • Für diejenigen, die mit mehr Nagelhaut zu kämpfen haben empfiehlt es sich, die zurückgeschobene Haut nun trocknen zu lassen und dann mit einem Nagelhautmesser vorsichtig abzuschneiden. Die trockene Haut lässt sich leichter schneiden, als die weiche Haut. Hier solltest du bitte konzentriert arbeiten, damit du nur die überschüssige Haut entfernst und Schnittwunden vermeidest. Das Messer ist sehr scharf und lässt sich ohne Druck auszuüben gut führen. Wer Scheu hat ein Messer zu benutzen, kann auch auf eine Nagelfeile zurückgreifen. 

Schritt 4:

  • Nach der Anwendung ist es wichtig, die nun gereizte Haut mit einer milden Handcrème, z. B. einer Kamillehandcrème, einzureiben. Dazu tupfst du je eine kleine Menge vorsichtig auf die behandelten Stellen und lässt sie einziehen. Alternativ zu der Crème gibt es in Drogeriemärkten auch verschiedene gute Nagelpflegeöle, auch speziell für die Nachbehandlung einer Nagelhautentfernung. Nachdem das Öl bzw. die Crème eigezogen ist, kann der Nagel wie gewohnt lackiert werden.

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