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Nicht mehr Schielen! - Möglichkeiten zur Behebung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:01
Von Schielen (Strabismus) spricht man, wenn die Sehachse eines Auges von der Normalstellung...

Von Schielen (Strabismus) spricht man, wenn die Sehachse eines Auges von der Normalstellung abweicht. Bei Kindern mit Schielen vermeidet das Gehirn die entstehenden Doppelbilder, indem es die Signale eines Auges zentral unterdrückt. Bei Nichtbehandlung führt diese Unterdrückung zu einer einseitigen Schwachsichtigkeit (Amblyopie), die auch ohne sonstige Störungen zu einer für nicht umkehrbaren, ein Auge betreffenden Sehschwäche führt.

  • Das Schielen kann für den Betroffenen sehr unangenehm sein.
  • Kopfschmerzen und andere Beschwerden können auftauchen.

Wie es zum Schielen kommt

  1. Augenbewegungen werden von Nervenzentren im Gehirn gesteuert.
  2. Jedes Auge besitzt sechs Augenmuskeln, die dafür sorgen, dass beide Augen den gleichen Punkt fokussieren.
  3. Normalerweise entsteht Schielen bei Kindern auf eine andere Art, als bei Erwachsenen.
  4. Schielen im Erwachsenen Alter, hat mehrere Ursachen. Meist ist dies durch Lähmung der Augen zurückzuführen.
  5. Ursachen können ein Schlaganfall, Nervenschäden (Auslöser ist da Diabetes), aber auch schwere Verletzungen sein.
  6. Es gibt verschieden Arten des Schielens.
  7. Die Augen können im Verhältnis zum gegenüberliegenden Auge nach außen oder innen gerichtet sein

Wie verhält es sich mit einem angeborenen Schielen?

  1. In der Regel sollte das angeborene Schielen, bis zum 6. Lebensjahr operativ behoben werden.
  2. Doch auch im späteren bzw. Erwachsenen Alter, hat man heute durch den medizinischen Fortschritt durchaus sehr gute Möglichkeiten um das Schielen zu beheben.  

Welche Erfolgsaussichten kann man nach einer Operation erwarten?

  1. In den meisten Fällen kann man sehr gute Ergebnisse erzielen.
  2. Doch manchmal müssen mehrere Operationen erfolgen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
  3. Die Preise variieren meist zwischen 1500 bis 2500 pro Auge, meist werden diese Kosten von den Krankenkassen übernommen.

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