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Piercing im Winter? - Das ist zu beachten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:13
Im Winter kann das Piercing oft sehr kalt werden und so auch zu Schäden an der Haut führen.

Piercings, die offen liegen, wie zum beispiel im Gesicht und an den Ohren, sind gerade im Winter stark von der Kälte betroffen. Das gilt nicht nur für früheren Körperschmuck, sondern ganz besonders für ein frisch gestochenes Piercing.

Wichtige Hinweise zum Piercen im Winter

  • Jeder, der Schmuck trägt, hat bestimmt schon einmal gemerkt, dass sich auch das Wetter, bzw. die Temperaturen auf den Körperschmuck auswirken. Im Sommer, wenn man lange in der Sonne liegt, kann die Halskette so heiß werden, dass es sogar zu Verbrennungen an der Haut kommen kann. Das gilt auch für Ohrringe, Rine oder anderen Körperschmuck.
  • Im Vergleich zu einer Halskette liegt ein Piercing aber immer nur stellenweise auf der Haut. Der Rest des Piercings liegt unter der Haut, und wird somit im Winter noch ein wenig vor der Kälte geschützt.
  • Besonders dort, wo die Haut sehr empfindlich ist, kann das Piercing im Winter schmerzen. Das gilt besonders für die Augenbrauen, die Lippen und die Ohren. Dort ist die Haut nicht nur viel dünner als an anderen Körperstellen, sondern auch besonders kälteempfindlich. 
  • Wer sich lange im Freien aufhält, im Schnee draußen ist oder sich einfach in den Frost begibt, der muss damit rechnen, dass das Piercing stark abkühlt und dann zu Schmerzen an dem betreffenden Hautbereich führt.
  • Deswegen kann es helfen, das Piercing wenigstens stundenweise zu entfernen. Auch das Eincremen der Hautstellen mit einer Fettsalbe kann Linderung verschaffen.
  • Gerade die Ohren frieren im Winter sehr schnell und müssen ganz speziell geschützt werden. Hier ist der Anteil an Knorpel sehr hoch, wodurch das Piercing auch sehr strak abkühlt und dann schnell weh tun kann.
  • Wer daran denkt sich im Winter ein Piercing im Gesicht stechen zu lassen, sollte sich diesen Entschluss nochmals gut überlegen, und besser auf das Frühjahr verschieben.
  • Generell ist die Haut im Winter trockener und anfälliger als in der wärmeren Jahreszeit. Es kommt leicht zu Reizungen und kleinen Hautrissen, die die Wundheilung nach dem Stechen des Piercing negativ beeinflussen können. So steigt das Risiko einer Infektion oder einer Entzündung an der Einstichstelle.
  • In den ersten Tagen nach dem Stechen ist die Haut sowieso gereizt und empfindlich. Kommt nun dauerhaft kalte und feuchte Luft an das Piercing, kann die Stelle stark schmerzen. Das hat oft zur Folge, dass Sie das Piercing kurz herausnehmen, warten bis sich der Schmerz wieder bessert, und das Piercing anschließend wieder einsetzen. So wird jedoch der Heilungsprozess gestört und verlängert sich deutlich.
  • Wer auf sein Piercing aber auch im Winter nicht verzichten möchte, der sollte sich gut warmhalten und die Haut immer reichlich eincremen, damit es auf keinen Fall zu einer trockenen und rissigen Haut kommen kann.

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