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Pollenbelastung - Wann Allergiker womit rechnen müssen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:47
Nicht nur im Frühling sind Allergiker der Gefahr von Pollenflug ausgesetzt.

Die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings, die unsere Pflanzenwelt langsam wieder erwachen lassen, wecken auch bei den meisten Menschen Lebensfreude und gute Laune. Leider gibt es aber auch eine große und stetig wachsende Anzahl an Allergikern, für die das Frühlingserwachen eher eine Last als eine Lust darstellt. Doch nicht nur im Frühling sind Allergiker der Gefahr von Pollenflug ausgesetzt. Die folgende Übersicht zeigt, welchen mittleren und schweren Pollenbelastungen Allergiker über das Jahr unterliegen.

  • Methoden und Medikamente zur Unterdrückung der Symptome können mit dem Hausarzt besprochen werden.

Pollenbelastung nach Monat

Februar:

  • Eine starke Pollenbelastung durch Hasel und Erle eröffnet bereits im Februar das Allergiker-Leiden, das sich von hier ab bis in den Oktober erstreckt.

März:

  • Im März sorgen dann zusätzlich zur Hasel und Erle noch Pappel, Hainbuche, Ulme, Weide, Birke, Buche, Eibe, Esche und Platane für Allergiegefahr durch mittleren bis starken Pollenflug.

April:

  • Im April schweben die Pollen der folgenden Bäume, Sträucher und Blumen durch die Luft der Städte und Dörfer Deutschlands: Ahorn, Erle, Fichte, Platane, Hainbuche, Raps, Ulme, Löwenzahn, Rotbuche, Walnuss, Birke, Buche, Eibe, Eiche, Esche, Flieder, Pappel und Weide.

Mai:

  • Auch der Wonnemonat Mai bringt dem Allergiker keinen Segen. Eine mittelschwere Pollenbelastung besteht hier durch Holunder, Platane, Birke, Esche, Hafer, Hainbuche, Pappel, Spitzwegerich und Roggen.
  • Ahorn, Rotbuche, Rosskastanie, Akazie, Buche, Eibe, Eich, Fichte, Flieder, Hopfen, Kiefer, Löwenzahn, verschiedene Gräser, Raps, Tanne, Walnuss und Weizen sorgen im Mai für eine hohe Pollendichte in der Luft.

Juni:

  • Im Juni werden Allergiker durch die folgenden Pflanzenpollen bedroht: Beifuß, Rotbuche, Eibe, Gänsefuß, Brennnessel, Gerste, Gräser, Hafer, Kiefer Goldrute, Hopfen, Linde, Nessel, Sauerampfer, Tanne, Ahorn, Akazie, Holunder, Löwenzahn, Raps, Rosskastanie, Tanne, Walnuss sowie Weizen.

Juli:

  • Während Personen, die nicht betroffen sind, unbeschwert die Julisonne genießen können, leiden Allergiepatienten an dem Vorkommen der folgende Pollen in der Luft: Mais, Ahorn, Löwenzahn, Hafer, Roggen, Goldrute, Beifuß, Brennnessel, Gänsefuß, Gerste, verschiedene Gräser, Holunder, Kiefer, Linde, Nessel, Raps, Sauerampfer, Weizen und Spitzwegerich.

August:

  • Und auch der August bringt noch Belastungen durch verschiedene Gräser, Gänsefuß, Goldrute, Nessel, Raps, Hafer, Holunder, Kiefer, Linde, Mais, Ambrosia, Beifuß, Brennnessel, Sauerampfer und Spitzwegerich.

September:

  • Mit Ausklingen des Sommers wird auch die Anzahl der Pollenarten in der Luft um einiges geringer und erleichtert so vielen Allergikern das Leben.
  • Im September muss nur noch mit Pollen von Brennnessel, Nessel, Goldrute und Ambrosia gerechnet werden.

Oktober:

  • Im Oktober besteht dann sogar lediglich durch die Brennnessel eine starke Belastung, ehe Pollen-Allergiker bis zum nächsten Februar die für sie schlimmste Zeit des Jahres überstanden haben.

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