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Prostata-Beschwerden: Welche Gründe gibt es?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:32
Etwa 30 Prozent der Männer ab 40 leiden unter Prostata-Beschwerden.
Anfänglich werden die auftretenden Symptome oft nur als unangenehm empfunden. Werden Prostata Beschwerden jedoch nicht behandelt, können mit der Zeit erhebliche Schmerzen auftreten, die eine Operation erfordern. So etwas kann man nur verhindern, indem man frühzeitig einen Urologen aufsucht. Grund für die Beschwerden ist eine vergrößerte Prostata. Sie wächst, weil der Testosteronspiegel im zunehmenden Alter des Mannes sinkt.Besonders wenn sich das Organ in Richtung Harnröhre bewegt, können starke Prostata-Beschwerden auftreten.

Typische Prostata-Beschwerden: Reiz- und Entleerungsstörungen

  • vermehrter Handrang (insbesondere Nachts)
  • spontan auftretender Harndrang
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Inkontinenz
  • verspätete Blasenentleerung


In leichten Fällen werden gegen Prostata-Beschwerden keine Medikamente verabreicht, sondern "kontrolliert abgewartet". Betroffene müssen in diesem Fall regelmäßig zum Urologen, um die Beschwerden kontrollieren zu können. Verschlimmern sich die Symptome, wird zuerst mit Medikamenten behandelt. In manchen Fällen bleibt allerdings die Operation unausweichlich, weil die Prostata die Funktion der Harnröhre erheblich stört. Aber so weit sollte man es auf keinen Fall kommen lassen. Denn mit einer regelmäßigen Vorsorge, kann man im Frühstadium mit sanften Methoden den Prostata-Beschwerden zu Leibe rücken.

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