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Rauch-Stopp: So kann man nachhaltig mit dem Rauchen aufhören

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
Wenn der Wille vorhanden ist, hat man gute Chancen.

Jeder, der schon einmal geraucht hat, weiß, wie schwer das Aufhören sein kann. Neben der radikalen Methode, bei der sofort komplett aufgehört wird zu rauchen, bietet sich die Möglichkeit langsam und effektiv aufzuhören.

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Hilfsmittel, die den Entzug erleichtern

  • Kaugummi
  • Nikotinpflaster
  • Tabletten

Aufhören zu rauchen ohne großen Verzicht

 

Bekanntlich spielt sich die Sucht nach Nikotin hauptsächlich im Kopf ab. Wird diese den Alltag begleitende Abhängigkeit von heute auf morgen weggelassen, fehlt vielen Menschen etwas: die morgendliche Zigarette zum Kaffee oder auch die Raucher-Pausen auf der Arbeit, die Angewohnheiten eben.

 

Durch das Rauchen "belohnen" sich viele Menschen, wie etwa nach einer bestandenen Klausur. Ist diese nicht mehr verfügbar, muss ein Ersatz her. Zum Beispiel kann eine Elektro-Zigarette dafür genutzt werden. Durch die Benutzung dieser, wird nicht nur die Gesundheit, sondern auch der Geldbeutel geschont. Es ist also wichtig für den Kopf und den Körper, sich eine Ersatzbefriedigung zu beschaffen.

 

Laut einer Umfrage liegt die Erfolgsquote alleine mit dem Rauchen aufzuhören, bei lediglich 3-6 %. Es gibt einige Naturheil-Praxen, die durch Meditation oder Handauflegen bei diesem Vorhaben unterstützend zur Seite stehen. Natürlich sind diese Behandlungen nicht kostenlos, aber auf lange Sicht lohnt es sich dennoch. Des Weiteren können in der Apotheke diverse Hilfsmittel erworben werden.

 

 

Der Kopf muss mitmachen

 

Das entscheidende Kriterium, um aufzuhören, ist der Wille. Derjenige, der seine Sucht loswerden will, muss davon also fest überzeugt sein. Wird der Entzug nur halbherzig durchgeführt, besteht eine große Gefahr des Rückfalls.

 

Viele Menschen die aufhören wollen zu rauchen, fragen sich was sie zum Beispiel in schweren Situationen nur ohne die Zigarette machen würden. Auch hier muss Abhilfe geschaffen werden. Anstatt einer Zigarette kann in einer schweren Situation zum Beispiel ein Kaugummi gegessen werden.

 

Auch vor dem Entzug selbst scheuen sich viele Menschen. Ist aber erst einmal der Wille vorhanden, kann dieser in Angriff genommen werden. In der Zeit des Entzugs sollten die Menschen in dem näheren Umfeld, unterstützend zur Seite stehen. Zum Beispiel sollte darauf geachtet werden, dass nicht unmittelbar vor dem Menschen geraucht wird, der gerade damit aufgehört hat.

 

 

Keine Ausreden erfinden

 

Viele Menschen, die eigentlich mit dem Rauchen aufhören wollen, finden immer andere Ausreden dies jetzt gerade nicht zu tun. Das kommt daher, dass die Zigarette schon fest verankert im Alltag war. Ist diese nicht mehr da, fehlt einfach etwas.

 

Auch wenn der erste oder zweite Versuch nicht klappt, es sollte immer wieder aus gesundheitlichen Gründen versucht werden, das Rauchen sein zu lassen. Rückfälle sind nicht unnormal, sondern die Regel. Wenn der Entzug aber endlich geschafft ist, lässt es sich gesunder und zufriedener durch das Leben gehen.

 

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