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Letztes Update am 25.11.2014, 11:34
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen niedriger und damit die Heizungsrechnung höher.

Die Energiekosten sind auf Rekordniveau: Jeder Liter Heizöl und jeder Kubikmeter Gas kosten etwa 50 Cent und belasten die Umwelt mit etwa 2,6kg. Ein einzelner warmer Tag kann die Heizungsrechnung um 1 Prozent senken! Bei Beachtung folgender Ratschläge wird der Winter jedoch weder zu kalt noch zu teuer.

Richtig heizen

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  • In wenig genutzten Räumen sollte die Heizung komplett ausgeschaltet oder nur auf einer niedrigen Temperatur laufen gelassen werden.
  • Vor Beginn der Heizperiode die Heizung checken, denn gluckernde Heizkörper können echte Energiefresser sein. Außerdem kann durch Luft im Heizkörper das Wasser nicht zirkulieren, so dass die Wärmeenergie nicht ankommt. Daher ist es wichtig die Heizung regelmäßig zu entlüften und den Wasserdruck der Anlage zu kontrollieren.
  • Durch eine Abkühlung auf 16-18 Grad im Wohnzimmer können leicht 20-30 Prozent Energie gespart werden. Sollte die Heizungsanlage keine automatische Nachtabsenkung durchführen, helfen programmierbare Thermostate, die auf das Ventil des Heizkörpers geschraubt werden.
  • Achtung: Wer das Wohnzimmer über einen längeren Zeitraum, d.h. nachts und tagsüber auskühlen lässt, um es dann abends für ein paar Stunden aufzuheizen, wird trotz hoher Lufttemperaturen frieren. Das liegt daran, dass die Wände ausgekühlt sind.

Richtig lüften

  • Ein andauernd gekipptes Fenster kann bis zu 200 Euro Kosten pro Saison verursachen!
  • Bei zu wenig Frischluft kann es zu unangenehmen Gerüchen in der Wohnung kommen, zudem kann sich schnell Schimmel bilden, da die Feuchtigkeit nicht entweichen kann.
  • Richtiges Lüften ist ganz einfach: kurz das Fenster vollständig öffnen und dabei die Heizung komplett ausschalten.
  • Praktisch ist hierbei ein Hygrometer, mit dem man die Feuchtigkeit im Blick behalten kann. Mehr als 65 % Luftfeuchtigkeit sollten im Haus nicht herrschen, Werte unter 35 % sind ebenfalls ungesund.  

Die richtige Temperatur

  • Allgemein hängt die Wohlfühltemperatur natürlich vom eigenen Empfinden ab und unterscheidet sich oftmals sehr stark.
  • Im Wohnraum sollte es zwischen 20-22 Grad haben, im Schlafraum reichen 17-18 Grad. Viele heizen im Winter bis zu 25 Grad rauf, was aber definitiv zu hoch und außerdem ungesund ist. Durch niedrigere Temperaturen wird ein tieferer Schlaf ermöglicht.
  • Schlafzimmer von kleinen Kindern sollten nicht unter 16 Grad abkühlen.

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