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Rückenschmerzen: So schadet die Volkskrankheit der Wirtschaft

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Rückenschmerzen im Berufsalltag sind ein echtes Problem.

Rückenschmerzen im Berufsalltag sind ein ernstzunehmendes Problem. Das gilt für Arbeitnehmer genauso, wie für Arbeitgeber. So weit, so klar. Doch was dennoch immer wieder unterschätzt wird und endlich thematisiert werden sollte: Chronische Rückenbeschwerden sorgen für einen beträchtlichen volkswirtschaftlichen Schaden.


Das lässt sich auch recht gut in Zahlen abbilden. Wie eine Studie (2010) auf dem Statistik-Portal Statista ergeben hat, beträgt der volkswirtschaftliche Verlust durch chronische Rückenbeschwerden ganze 17,5 Milliarden Euro. Das ist ein deutlich höherer Gesamtbetrag, als beispielsweise für Depressionen, Bluthochdruck oder Asthma. Ähnliche Studien aus liefern Resultate, die in die gleiche Kerbe schlagen. Das Problem Rückenschmerzen besteht also nach wie vor.

Ursachen und Abhilfe

Chronische Rückenschmerzen entstehen durch dauerhaft angespannte Muskulatur und können so die Nerven nachhaltig schädigen. Verantwortlich dafür können allgemein unter anderem oft eine schlechte Sitzhaltung, Alltagsbelastungen, psychologische Faktoren sowie qualitativ minderwertige Sitzgarnituren in Bürojobs sein.
Abhilfe und Prävention wird durch einen aktiven (ohne es zu übertreiben) Lebensstil mit moderater sportlicher Betätigung gewährleistet. Regelmäßige Dehnungsübungen und ein leichtes Fitnesstraining können sehr positive Auswirkungen haben. Die Muskulatur wird so gestärkt und gleichermaßen entlastet.

Arbeitgeber sollten auf qualitativ hochwertige und ergonomische Sitzgelegenheiten für ihre Mitarbeiter achten. Auch im Home-Office sollten sie nicht am guten Bürosessel sparen. Die Belastung und der finanzielle Schaden, den etwaige Rückenbeschwerden mit sich ziehen, stehen in Härtefallen in keinerlei Relation zu den einmaligen Anschaffungskosten einer ordentlichen Garnitur an Bürostühlen.
Überspitzt formuliert lässt sich folgern: Zuviel Sitzen macht uns krank. Leider erfordert jedoch der Lebensstil sowie der Berufsalltag vieler Menschen in der heutigen Zeit häufige Tätigkeiten im sitzenden Zustand. Ein durchschnittlicher Büroarbeiter verbringt über 85 Prozent seines Arbeitstages im sitzenden Zustand. Der Druck auf die Bandscheiben erhöhrt sich und Bewegung ist Mangelware. Mit ergonomisch geformten Bürostühlen kann dieses Problem aber in den Griff bekommen werden. Diese sind nämlich so konzipiert, um den Rücken und die Wirbelsäule auch bei längerem Sitzen möglichst gut zu schonen.

Fazit: Chronische Rückenschmerzen sind nicht nur für den Einzelnen eine Belastung. Auch die Wirtschaft als Ganzes muss aus diesem Grund deutliche Einbußen verzeichnen.  Es handelt sich hier um ein Problem welches im Alltag leider viel zu selten diskutiert wird. Die Belastungen durch chronische Rückenschmerzen und deren Ursachen werden so häufig unterschätzt und oft gar nicht als Bedrohung wahrgenommen. Ein aktiver Lebensstil mit moderatem Training der Rückenmuskulatur sowie die Anschaffung qualitativ hochwertiger ergonomischer Sitzgarnituren kann dieses Problem durchaus eindämmen.

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