Foto: Shutterstock.com

Schlafprobleme und Schlaflosigkeiten vermeiden? - So wird's gemacht

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:16
Wenn das Einschlafen beziehungsweise Durchschlafen zur Qual wird. Diese Ideen könnten helfen:

Schlafen ist heutzutage etwas Nebensächliches geworden, obwohl er unser Leben bestimmen kann. Er gehört zum Alltag, wie Atmen und Essen. Viele vergessen allerdings, dass es so wie eine falsche Ernährung, auch einen ungesunden Schlaf gibt. Bereits über 30 Prozent leiden inzwischen unter einer Schlafstörung. Dies kann entweder eine Einschlaf- oder Durchschlafstörung sein. Oftmals ist auch der Schlaf an sich nicht Kraft spendend und entspannend. Gegen all diese Probleme gibt es seit Jahren eine Allheilmedizin: Schlafmittel. Sowohl Ärzte wie auch Patienten neigen zu oft zu diesem Ausweg. Doch inzwischen gehen die Studien und Empfehlungen immer mehr in die Richtung von Alternativen. Es wird angestrebt die Ursache zu ermitteln und diese gezielt zu bekämpfen. Da der Ursprung sowieso zu einer hohen Prozentzahl psychische Gründe hat, kann man hier gut ansetzen.

Schlafprobleme vermeiden

Faktor Stress:
Der wohl bekannteste Faktor für Schlaflosigkeit ist Stress. Es spielt keine Rolle ob er durch Arbeit, Familie oder eine innere Konfliktsituation entstanden ist. Sobald er einen Weg ins Leben gefunden hat, ist es schwer zur Ruhe, zu kommen. Schlafmittel können einen zwar in Schlaf versetzen, doch die benötigte Erholung bekommt man dennoch nicht. Abhilfe ist aber leicht geschafft. Es gibt professionelles Stressmanagement, um seinen Alltag besser zu bewältigen. Wer dafür nicht zusätzlich noch Zeit aufbringen kann, dem helfen auch ein paar simple Tricks. Beispielhaft hierfür wäre autogenes Training, Spaziergänge oder Joggen für eine innere Balance. Auch beruhigende Düfte und Musik kann der Seele gut tun. Ein altes „Wundermittel“ gegen die unzähligen Gedanken, die einen im Kopf herumschwirren, ist das „freie Schreiben“. Man nimmt sich einen Stift und einen Block, bevor man einschläft, und schreibt ohne jegliche Struktur alles auf. Damit gibt man das, was einen beschäftigt, einfach ab.

 

Ursache Umwelteinflüsse:

Wenn die Ursache an Umwelteinflüssen liegt, dann ist es schwerer sie zu ändern, oder an ihnen zu arbeiten. Es bleibt einen aber die Möglichkeit sich so anzupassen, dass man trotzdem zu seinem Schlaf kommt. So können in Großstädten die Straßenbeleuchtungen, der Auto- oder der Zugverkehr, aber auch einfach nervige Nachbarn die wohlverdiente Ruhe stören. Entgegenwirken kann man, indem man sich mit einigen Accessoires ausstattet. Eine Augenmaske bei zu hellen Lichtverhältnissen oder Ohrenstöpsel gegen die Lärmbelastung können Wunder bewirken. Aber auch diverse elektronische Geräte im Schlafzimmer sollten umplatziert werden. Denn die Signale, die wir kaum wahrnehmen, können unsere Schlafqualität beeinflussen.


Tipps und Tricks gegen Schlaflosigkeit:

Egal welche Faktoren der Schlaflosigkeit zugrunde liegen, es gibt allgemeine Tipps und Tricks, die man leicht ausprobieren kann. So bewirkt der Sport, einige Stunden vor dem Schlafen, eine größere Müdigkeit. Man sollte dennoch nicht direkt vor dem Einschlafen einer sportlichen Tätigkeit nachgehen. Auch auf koffeinhaltige Getränke, Alkohol und Nikotin verzichtet man lieber. Fördernd ist zum Beispiel eine entspannende Tätigkeit auszuüben (Lesen, an die frische Luft gehen oder mit dem Haustier kuscheln). Ebenfalls empfohlen wird es, sich einen Schlaf-Wach-Rhythmus, durch gleiche Aufsteh- und Einschlafzeiten, anzutrainieren. Auf ein gut durchlüftetes Schlafzimmer zu achten und keine schwer verdaulichen Mahlzeiten am Abend zu sich nehmen. Wenn man dies Ratschläge befolgt, dann steht dem ruhigen und gesunden Schlaf nichts mehr im Wege.

Kommentare