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Schmerzlinderung mit Tiefenwärme - So wird's gemacht

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:32
Die richtige Wärme gegen heftige Schmerzen.

Wer dauerhaft unter Rücken- oder Nackenschmerzen leidet, wünscht sich nichts sehnlicher als die Linderung seines Leidens.
Tiefenwärme ist eine natürliche Methode der Schmerzbehandlung, die sich seit langer Zeit bewährt hat.

 

Die Wärmetherapie ist eine effektive Behandlung schmerzhafter Verspannungen und Gelenk- und Muskelschmerzen. Durch Tiefenwärme wird Schmerzlinderung erreicht.

Auf die richtige Wärme kommt es an

  • Um dauerhaft etwas gegen die Schmerzen zu erreichen, muss mit Tiefenwärme gearbeitet werden, d.h. die Wärme muss in tiefere Regionen der Muskeln vordringen. Das wird am besten mit Wärmestrahlung oder Wärmepflastern erreicht. Mit der Anwendung von Salben wird lediglich die Durchblutung angeregt, tiefere Muskelschichten werden nicht erreicht.
  • Damit kann mit dieser Methode auch die Ursache der Schmerzen bekämpft werden. Es kommt zwar auch zur Wärmeentwicklung, doch die Schmerzlinderung ist nur von kurzer Dauer. Außerdem kann es beim Einsatz von Cremes und Salben zu Hautreizungen kommen. Tiefenwärme dagegen ist frei von Nebenwirkungen.

 

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung mit Tiefenwärme

  • Die optimale Temperatur liegt bei 40°C. Dabei ist zu beachten, dass die Wärme kontinuierlich über einen Zeitraum von 8 – 12 Stunden zugeführt wird. 
  • Wenn Du Dich dabei leicht bewegst, dann kann sich die verspannte Muskulatur, durch die Tiefenwärme, noch besser wieder entspannen.
  • Da die tief eindringende Wärme das Zentrum des Schmerzes direkt erreicht, wird auch eine nachhaltige Schmerzlinderung erreicht.

 

Wirkung der Tiefenwärme

  • Der Erfolg, der sich durch eine Tiefenwärmebehandlung einstellt, liegt in der Dauer der Wärmezufuhr. Nur durch die längerfristige Einwirkung mittlerer Temperaturen können sich die Muskelblockaden in den tieferen Schichten lösen. Mit kurzfristiger starker Wärmezufuhr wird auch nur eine kurzfristige Schmerzlinderung erreicht. Eine Erfolg versprechende Behandlung dauert eben seine Zeit. Durch die Wärme wird die Durchblutung gefördert und Entzündungsherde werden beseitigt.
  • Deshalb ist es wichtig, dass die Wärme lange einwirken kann. Dann werden weniger Schmerzsignale ausgesendet und das Gehirn nimmt die Reizung weniger wahr, die Muskelverspannung lässt allmählich nach.
  • Wärmepflaster passen sich dem Körper optimal an und Du kannst Dich während der Anwendung frei bewegen. Da die Kleidung darüber getragen werden kann, ist der Einsatz des Wärmepflasters für Außenstehende nicht sichtbar. Außerdem wird so die körpereigene Heilung aktiviert, was nicht bei allen Therapien mit Wärme selbstverständlich ist.

 

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