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Schnelle Cholesterinsenkung - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:26
Wer eine schnelle Cholesterinsenkung erzielen möchte, muss nicht unbedingt auf Medikamente zurückgreifen.
Auch teure Nahrungsergänzungsmittel sind nicht nötig. Obgleich sie vor allem erst einmal das schlechte Gewissen beruhigen können. Es gibt zahlreiche Lebensmittel, welche in Ihrer Wirkung durchaus mit Medikamenten mithalten können.

So gehts bergab mit dem Cholesterin

  • Besonders bei Patienten, welche bereits Gefäßschädigungen erworben haben, oder welche zu einer Risikogruppe gehören, ist eine schnelle Cholesterinsenkung besonders wichtig.
  • Dabei ist es wesentlich, das gesunde HDL vom schädigenden LDL unterscheiden zu können. HDL transportiert das Cholesterin vom Blut zur Leber, wo es für die Gallensäureproduktion verarbeitet werden kann. Diese wird zum Emulgieren der Fette im Darm benötigt, damit sie vom Körper verarbeitet werden können.
  • LDL hingegen sorgt für Oxidation und lagert das Cholesterin an den Gefäßwänden ab, wo es langfristig große Schäden anrichtet und für die Produktion der wichtigen Gallensäuren nicht zur Verfügung steht.
  • So gibt es Lebensmittel, welche nicht nur eine schnelle Cholesterinsenkung bewirken, sondern eine Verschiebung im Verhältnis von der LDL zur HDL erwirken können.
  • Man muss sich auch nicht mit ungenießbaren Diäten plagen, sondern kann auf das breite Spektrum der mediterranen Küche vertrauen, um eine schnelle Cholesterinsenkung zu erreichen.
  • So senken kalt gepresste Speiseöle aus Maiskeimen, Sonnenblumen, Sesam, Kürbiskernen, Soja, Leinsamen und Oliven das LDL um bis zu 10 Prozent, ohne die positive HDL zu beeinflussen. Damit können schon die Öle durchaus mit der Wirkung von Medikamenten konkurrieren. 
  • Die bei uns aber auch in der asiatischen Küche verwendeten Gemüse Ingwer und Knoblauch haben bereits ab geringen Verzehrmengen von wenigen Gramm eine schnelle Cholesterinsenkung zur Folge. Diese geringen Mengen sind leicht in die Tagesgerichte zu integrieren.
  • Erbsen lösen das Problem Cholesterin auf ihre eigen Weise. Sie binden es, sodass es nicht mehr vom Körper verwendet werden kann, ebenso wie es die Gallensäuren bindet. So wird kaum Cholesterin frei und die Leber muss zur Produktion eines Vorrates Gallesäuren erneut Cholesterin verbrauchen.
  • Auch auf das Naschen muss nicht verzichtet werden. Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 85 % ist durch sein Tryptophan ebenso wie Nüsse durch ihr Serotonin nicht nur reine Nervennahrung, sondern einfach lecker.
  • Äpfel lassen mit ihrem hohen Gehalt an Pektinen nicht nur Kopfschmerzen verschwinden, Wunden besser heilen, sondern punkten auch bei der schnellen Cholesterinsenkung.

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