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Sonnenallergie erkennen? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:24
Eine Sonnenallergie kann schleichend kommen, und zeigt erst langsam die ersten Symptome.

Wer unter einer Sonnenallergie leidet, sieht oft keinen anderen Ausweg, als die Sonne zu meiden. Das ist aber nicht immer nötig, denn es gibt verschiedene Mittel, mit denen man die Sonnenallergie lindern kann. In einigen Fällen verschwinden die Symptome sogar ganz und einem Sonnenbad steht nichts mehr im Weg.

Hilfreiche Tipps zur Erkennung

Symptome einer Sonnenallergie

  • Die Symptome bei einer Sonnenallergie können ganz unterschiedlich sein. Oft wird die Allergie nicht sofort bemerkt, weil sich die Symptome nicht nur in der Sonne zeigen.
  • Die Haut beginnt zu spannen und fühlt sich trocken an. Dabei sind überwiegend stellen wie das Gesicht, die Hände oder auch der obere Brustbereich betroffen. Hier ist die Haut besonders dünn, und reagiert daher sehr schnell.
  • Danach kommt in der Regel der erste Ausschlag. Dieser kann in Form von kleinen Punkten auftreten, kann sich großflächig ausbreiten, oder es kommt zu Schwellungen an den betroffenen Stellen. Die Haut färbt sich rot, juckt stark und tut durch das Anschwellen oft auch extrem weh.
  • In einigen Fällen kommt es zu kleinen Wasserbläschen. Werden diese aufgekratzt, dann können Keime und Bakterien in die Haut eindringen, wodurch es anschließend zu Entzündungen kommen kann. Auf der Haut bildet sich eine Kruste, und der Ausschlag kann sich rasch ausbreiten.

Symptome außerhalb der Sonne

  • All diese Symptome müssen sich aber nicht nur beim Aufenthalt in der Sonne zeigen, sondern können zu jeder Zeit auftreten. Die Haut speichert Wärme, und kann daher auch im Schatten reagieren.
  • Oft kommen auch weitere Symptome wie Schwindel, Hitzewallungen, Schweißausbrüche und starker Durst hinzu. Durch den ständigen Juckreiz kann quasi der gesamte Alltag negativ beeinflusst werden.
  • Deswegen ist es wichtig, die Symptome möglichst schnell zu erkennen, und etwas gegen die Sonnenallergie zu unternehmen. Das gelingt zum einen durch verschiedene Lotionen und Salben, aber auch durch einen guten Sonnenschutz, der nach Möglichkeit nicht auf einer Fettbasis beruhen sollte.
  • Auch mit Medikamenten kann man der Sonnenallergie gut entgegentreten. Allerdings haben diese oft Nebenwirkungen, und müssen regelmäßig über einen langen Zeitraum eingenommen werden. Wer seine Allergie jedoch rechtzeitig erkennt, die Ernährung ein bisschen umstellt und bereit ist, auf ein paar spezielle Kosmetikprodukte zu verzichten, der hat gute Chancen auf Heilung.
  • Ebenso wie bei gesunder Haut ist auch bei einer Sonnenallergie das richtige Sonnenschutzmittel ein wichtiger Faktor, um die Allergie einzudämmen. Ein gut gewähltes Sonnenschutzmittel entscheidet darüber, ob die Allergie schlimmer wird, oder ob sich die Beschwerden deutlich damit lindern lassen.
  • Deswegen ist es wichtig, nicht in erster Linie auf ein Markenprodukt oder ein hochpreisiges Mittel auszuweichen, sondern man sollte ein sanftes Mittel ohne Zusatzstoffe wählen, welches gut zu dem eigenen Hautbild passt.

 

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