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Sonnenallergie - Was kann man tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:00
Bei einer Sonnenallergie beginnt die Haut im Falle eines Falles zu brennen und juckt.

Wenn die Haut nach einem Sonnenbad zu brennen und jucken beginnt oder sich Pusteln bilden, so handelt es sich möglicherweise um eine Sonnenallergie. Viele Menschen durften bereits mit der unliebsamen Allergie Bekanntschaft schließen. 

  • Kleidung
  • Sonnenschutz
  • Sonnencreme
  • evt. Kalzium und Karotin
  • Solarium
  • notwendige Medikamente

Kleidung hält Sonnenstrahlen von der Haut fern:

  1. Ein einfacher, doch effektiver Tipp ist das Tragen von Kleidung. 
  2. Auch wenn es Dir an heißen Tagen widerstrebt, aber dunkle Kleidung ist hierbei besser geeignet als helle. 
  3. Dunkle Stoffe bremsen die schädlichen UV-Strahlen aus.
  4. Naturfasern, wie etwa Baumwolle oder Leinen, sollte der Vorzug gegeben werden, da diese nur etwa ein Zehntel der Sonnenstrahlen durchlassen. 


Sonnenschutzcremes auch im Schatten:

  1. Selbstverständlich minimiert das gründliche Auftragen einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor die Gefahr einer Sonnenallergie.
  2.  Dabei sollte darauf geachtet werden, dass auch im Schatten die Creme verwendet wird, da auch dort die Sonnenstrahlen durchdringen. 
  3. Bitte achte hierbei auf einen qualitativ hochwertigen Sonnenschutz, beispielsweise aus der Apotheke.
  4. Allzu günstige Produkte decken oftmals lediglich den UVB-Bereich ab, während der UVA-Schutz nur sporadisch vorhanden ist.


Kalzium und Betacarotin:

  1. Manchen empfindlichen Menschen hilft die Einnahme von Kalzium oder Betacarotin.
  2. Die Verabreichung sollte einige Wochen vor der Sonnensaison beginnen.
  3. Aber auch über die Nahrung lässt sich einiges arrangieren. 
  4. So wirkt sich der Verzehr von Rohkost positiv aus. Der Nutzen ist jedoch nicht bewiesen, sondern basiert lediglich auf einigen Erfolgsmeldungen.


Lichttherapie und Solarium:

  1. Sehr wirkungsvoll erweist sich auch das Abhärten der Haut.
  2. Eine sogenannte Lichttherapie beim Hautarzt - beginnend einige Wochen vor dem Sonnenbaden - gewöhnt die Haut an natürliche UV-Strahlen.
  3. Weniger aufwendig gestaltet sich der Gang in das Solarium. 
  4. Die Dauer der künstlichen Sonnenbestrahlung sollte hierbei langsam gesteigert werden, damit sich die Haut daran gewöhnen kann. Voraussetzung ist freilich, dass die Sonnenbank UVA- und auch UVB-Strahlen aussendet. 


Für den Fall der Fälle:

  1. Wenn es dennoch zu einer allergischen Reizung gekommen ist, so sind Antihistaminika hilfreich.
  2. Antihistaminika sind in der Apotheke erhältlich und bekämpfen den Juckreiz. 
  3. Das Medikament wird in Form von Tabletten oder als Gel verabreicht. 
  4. Salben mit Kortison sorgen ebenfalls für rasche Linderung. 
  5. Bei einer starken Veränderung der Haut ist jedoch der Gang zu einem Hautarzt unumgänglich.

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