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Taucherkrankheit vermeiden - Sicherheitsregeln

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:18
Tauchen ist wohl eines der wunderschönsten Erlebnisse.
Ein Augenblick in dem man sich wortwörtlich fallen lassen könnte und seine Umgebung genießen kann. Jedoch verbirgt die Tiefe auch so manche Gefahren. Jährlich erkranken etwa 40 Menschen durch Tauchunfälle an der Dekompressionskrankheit. Der nachfolgende Text zeigt auf wie man die so genannte Taucherkrankheit vermeiden kann.

  • Die Taucherkrankheit ruft eine Vielzahl von Verletzungen im Körpergewebe hervor. Diese entstehen durch Gasbläschen im Körper, die durch einen Überdruck oder auch durch eine zu schnell Druckentlastung verursacht werden. 
  • Oftmals geschieht dies durch ein zu schnelles Auftauchen.

Die Taucherkrankheit vermeiden

  • Diese Krankheit kann Schäden wie Traumen oder lebenslange Behinderungen hervorrufen. Aus diesem Grund ist es wichtig zu wissen, wie man sich beim Tauchen verhalten muss um Gefahren zu meiden. 
  • Es ist wichtig zu wissen, dass mit steigender Tiefe auch der Wasserdruck steigt und somit auf die Lunge auswirkt. Allerdings kann der Stickstoff über das Blut ins Gewebe strömen, der nur durch ein Abatmen wieder aus dem Körper eliminiert werden kann. 
  • Daraus ergibt sich auch, dass sich mit steigender Tiefe auch der Stickstoff im Körper mehr und mehr ausbreitet. Allerdings kann der Körper nur eine begrenzte Menge dieses Stickstoffes aufnehmen, ist diese schwelle übertreten, kann es zu Verstopfungen kleiner Blutgefäße und/oder Gewebeteilen kommen. 
  • Da die meisten Taucherunfälle durch ein zu schnelles Auftauchen entstehen, ist es wichtig nicht schneller als die empfohlenen 18m pro Minute aufzutauchen. Besser noch ist eine konservative Auftauchgeschwindigkeit von 9-12m pro Minute. Durch den Tauchcomputer am Handgelenk kann man die Auftauchzeit beobachten. Wird diese eingehalten, kann man die Taucherkrankheit vermeiden und ohne Schäden an die Oberfläche gelangen. 
  • Sollte es doch zu einem solchen Unfall kommen, leidet der Betroffene Symptome wie Gelenk- und Muskelschmerzen oder unter anderem auch unter Hör- und Sehverlust, sowie Atemstillstand. Es ist wichtig, dass sofort eine Behandlung eingeleitet wird und ein Rettungsdienst verständigt wird.
  • Zudem sollte es rasch zu einer Sauerstoffbehandlung kommen. Bis zum Eintreffen des Notarztes sollte die betroffene Person die Taucherrüstung ablegen und im Falle einer Bewusstlosigkeit in eine stabile Seitenlage gebracht werden. 
  • Doch der aller wichtigste Punkt stellt die Erfahrung dar. Egal wie viel ein Taucher davon besitz, man sollte niemals alleine Tauchen, schnell kann es zu Überschätzungen kommen.
  • Leider kann man nicht alle Gefahren vermeiden und die Umstände beeinflussen, beachtet man jedoch die oben aufgeführten Punkte kann man mit großer Wahrscheinlichkeit die Taucherkrankheit vermeiden.

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