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Teebaumöl - Eine wahre Wunderwaffe?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
Schon der berühmte James Cook nutzte die Heilwirkung des Teebaumöls.

Wenn man über die Anwendungsmöglichkeiten von Teebaumöl schreiben will, dann ist es schwer, eine Grenze zu ziehen, denn das Öl der Blätter des in Australien beheimateten Teebaums ist geradezu ein Alleskönner. In jeder Hausapotheke sollte eine kleine Flasche davon vorhanden sein. Schon der berühmte James Cook nutzte die Heilwirkung des Teebaumöls bei der Behandlung verschiedener Hautkrankheiten bei seinen Matrosen, nachdem er gesehen hatte, dass die Ureinwohner Australiens diesen Baum als Heilpflanze verwendeten.

  • Teebaumöl wirkt antibakteriell, antimykotisch, antiviral und vertreibt auch alle möglichen Insekten. Weiterhin kann es auch Verbrennungen, Blutergüsse und Wunden heilen.
  • Heutzutage erfreut es auch in der Humanmedizin zunehmender Beliebtheit. Wenn man es zu Hause anwendet, dann sollte man auf eine entsprechende Reinheit und Lagerung des Öls achten, denn es oxydiert sehr schnell und aufgrund der steigenden Beliebtheit des Teebaumöls werden mitunter auch Öle verwandter Baumarten verarbeitet. 
  • Das Öl sollte dunkel und kühl gelagert werden und die Flasche so wenig wie möglich geöffnet werden, denn der Kontakt mit Sauerstoff lässt das Teebaumöl schneller oxydieren und es könnte in diesem Zustand eventuell Allergien oder andere Hautreaktionen auslösen.
  • Bei richtiger und sachgemäßer Anwendung wird es jedoch bei sehr vielen Krankheiten seine heilsame Wirkung entfalten.

Anwendungsgebiete:

  1. Betupft man Aknepickel mehrmals mit Teebaumöl, so wirkt es antibakteriell und das Pickel verschwindet.
  2. Bei Arthritis mischt man Teebaumöl und ein hautverträgliches anderes Öl (z.B. Mandelöl oder Avocadoöl) im Verhältnis 1:10 und reibt damit die betroffenen Stellen zur Schmerzlinderung ein.
  3. Bei jeglichen Ekzemen und Dermatosen kann das Einreiben mit Teebaumöl zur Heilung verhelfen.
  4. Ist man erkältet, so sollte man fünf bis zehn Tropfen des Öls in heißes Wasser geben und inhalieren, man kann auch den Oberkörper mit einigen Tropfen Teebaumöl einreiben, so dass die enthaltenen ätherischen Öle die Erkältung lindern.
  5. Auch bei der Körperpflege ist das Öl eine gute Wahl. Es gibt Duschbäder und Deodorants, die ihre desodorierende Wirkung auf der Basis von Teebaumöl bekommen. Man kann aber auch in ein handelsübliches Deo 20-30 Tropfen des Öls mischen.
  6. Selbst als Mundspülung ist es anwendbar, wenn man einige Tropfen davon in ein Glas Wasser gibt, was übrigens auch bei Parodontose hilft.
  7. Herpes, Hühneraugen und Zahnschmerzen können durch das Betupfen mit Teebaumöl behandelt werden.
  8. Alle möglichen Parasiten, wie Flöhe, Zecken oder Läuse vertreibt der Duft des Öls und wenn man doch einmal von so einem Tierchen gebissen wurde, dann kann man es auf diese Stelle auftragen, um den Juckreiz zu stillen.
  9. Das ist nur eine kleine Auswahl, dessen, was das Teebaumöl alles vollbringt. Es ist sozusagen ein kleines Wundermittel.

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