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Thrombose - Was tun gegen die unsichtbare Gefahr?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Das Blutgerinnsel verschließt das Blutgefäß und hindert das Blut am fließen.

Die durch ein Blutgerinnsel im Gefäß hervorgerufene Thrombose, ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Das Blutgerinnsel verschließt das Blutgefäß und hindert das Blut am fließen. Körperteile werden nur noch unzureichend mit Blut versorgt. Im Alter nimmt das Risiko, an Thrombose zu erkranken, deutlich zu. Dabei sind Frauen gefährdeter als Männer. Auch nach Unfällen und den damit verbundenen Operationen sind erhöhte Thromboseschutzmaßnahmen zu treffen.

  • Vor allem Menschen mit wenig Bewegung sind gefährdet an Thrombose zu erkranken. Dies können zum einen Schwangere sein oder Personen die eine längere Bettlägerigkeit aufgrund einer Operation vorweisen. 
  • Wer viel Zeit im Bus oder im Flugzeug, die Beine im angewinkelten Zustand, verbringt, sollte ebenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen um Thrombose zu vermeiden. 
  • Das lange einknicken der Beine kann eine optimale Blutzirkulation kurzzeitig unterbrechen, wodurch sich Blutgerinnsel bilden können. 
  • Weitere Risikofaktoren sind Rauchen, Übergewicht, Flüssigkeitsmangel oder Krebserkrankungen.

  1. In den Beinvenen kommt die Thrombose am häufigsten vor. Typische Symptome sind Schwellungen der Wade oder des kompletten Beines unter großen Schmerzen. 
  2. Auch durch die Druckkontrolle kann eine Thrombose schnell diagnostiziert werden. 
  3. Drückt man mit dem Finger auf eine Körperstelle, wird diese vorerst weiß, weil kein Blut fließen konnte. 
  4. Schnell wird die zutreffende Stelle aber wieder mit Blut versorgt und nimmt die gewohnte Farbe an. 
  5. Bei Thrombose bleibt die Stelle weiß, da das bereits beschriebene Blutgerinnsel die Blutversorgung unterbricht. 
  6. Wurde eine Thrombose diagnostiziert, muss rasch ein Arzt aufgesucht werden. Denn, wenn sich das Blutgerinnsel löst und zum Herzen, zur Lunge oder zum Gehirn wandert, können tödliche Schlaganfälle die Folge sein. 
  7. Durch Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen stellt der Arzt fest, wo sich das Blutgerinnsel befindet. Es werden blutverdünnende Medikamente verabreicht und Druckverbände gelegt. Ziel hierbei ist die Auflösung des Blutgerinnsels. 
  8. Wer zu den Personen mit erhöhtem Risiko gehört, kann vorab aber schon ausreichende Schutzmaßnahmen gegen Thrombose einleiten. 
  9. So können zum Beispiel Kompressionsstrümpfe getragen werden. 
  10. Aber auch viel Bewegung im Alltag und gelegentliches Füßehochlagern können vorbeugend wirken. 
  11. Regelmäßiges kaltes Abduschen der betreffenden Gliedmaßen hilft ebenfalls. 
  12. Risikopatienten sollten aber vor allem viel Trinken. Man sollte langes Stehen und Sitzen vermeiden und nicht rauchen. Wer unter Übergewicht leidet sollte Abhilfe durch viel Sport schaffen.

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