Foto: Shutterstock.com

Trockene Haut durch Heizung? - So schafft man Abhilfe

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:13
Die Heizungsluft kann dazu führen, dass die Haut austrocknet.

Zu trockene oder zu feuchte Luft wirkt sich nicht nur auf das Wohnklima, sondern auch auf die Gesundheit nieder. Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, dann kann sich leicht Schimmel bilden. Das gilt vor allem dann, wenn die Wohnräume nicht richtig gelüftet werden. Ist die Luftfeuchtigkeit jedoch zu niedrig, dann kommt es schneller zu Erkältungen und zu anderen Symptomen. Deswegen ist nicht nur die Luftfeuchtigkeit, sondern auch das richtige Heizen und das Lüften der Wohnung wichtig.

  • Hygrometer
  • Luftbefeuchter

Tipps gegen trockene Haut

  • Es ist zwar nicht möglich, das Wetter zu ändern, aber trotz der dauernd laufenden Heizung ist es möglich, in den eigenen vier Wänden für ein gesundes und angenehmes Wohnklima zu sorgen. Dazu gehören zum einen das richtige Heizen, zum anderen aber auch ein richtiges Lüften der Wohnung.
  • Sehr trockene Luft führt nicht nur schneller zu trockener Haut und Erkältungen, sondern sie wird auch als kälter empfunden. Ist die Luftfeuchtigkeit höher, so wird die Luft automatisch wärmer empfunden.
  • Ideal ist es, wenn Sie in allen Wohnräumen eine konstante Luftfeuchtigkeit von 50% haben. Hängen Sie sich dafür in jedem Raum ein Hygrometer auf, mit dem Sie die Luftfeuchtigkeit ganz einfach messen können.
  • Liegt der Wert darunter, dann können Sie mit Luftbefeuchtern und Verdampfungsbehältern dafür sorgen, dass die feuchtigkeit ansteigt. Spezielle Behälter für Heizkörper füllen Sie dazu einfach mit Wasser. Durch die Heizungswärme verdunstet dieses Wasser und sorgt so dafür, dass die Luftfeuchtigkeit ansteigt.
  • Nutzen Sie zusätzlich auch Duftlampen, in denen Sie ebenfalls Wasser verdunsten können. Sie können beide Artikel je nach Bedarf in jedem Raum anbringen, und so immer für eine gesunde Luftfeuchtigkeit sorgen.
  • Lüften Sie die Wohnung zweimal am Tag. Dazu sollten Sie das Fenster aber nicht für längere Zeit kippen, sondern für fünf bis zehn Minuten weit öffnen, und so die Wohnung lüften.
  • Ist die Luftfeuchtigkeit zu gering, dann werden auch die Schleimhäute nicht mehr ausreichend befeuchtet, und es kann schneller zu Erkältungen, Husten und einem Kratzen im Hals kommen. Zusätzlich trocknet auch die Haut aus, was zu einem Hautjucken führen kann.
  • Ist die Haut schon stark betroffen, dann nutzen Sie eine Körperlotion die viel Feuchtigkeit spendet und zudem pflegende Öle hat. Verwenden Sie eine Lotion mit Vitamin E, denn dieses ist ein wichtiger Stoff, der unter anderem für den Aufbau der Hautzellen verantwortlich ist.
  • Nehmen Sie ein Vollbad und geben Sie dem Wasser nicht wie gewohnt ein Schaumbad bei, sondern geben Sie stattdessen etwas Mandelöl in das Badewasser. So wird die Haut mit Fett und Feuchtigkeit versorgt.

Kommentare