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Tropenkrankheiten in Thailand - Wichtige Informationen!

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:18
Thailand gilt generell als sicheres Reiseland.

Obwohl Thailand als sicheres Reiseland gilt, kann die Gefahr der Infektion mit Tropenkrankheiten in Thailand nicht ausgeschlossen werden. Hier erfahrt Ihr, wie man sich gegen diese Krankheiten schützt und woran man gegebenenfalls eine Infektion erkennt.

Tropenkrankheiten in Thailand

Dengue Fieber

  • Dengue ist eine der weitverbreiteten Tropenkrankheiten in Thailand, eine Impfung dagegen gibt es nicht. Da das Virus durch Stiche der Gelbfiebermücke und der asiatischen Tigermücke übertragen wird, gilt es sich vor diesen nachts durch Moskitonetze, tagsüber durch lange Kleidung und das Auftragen von entsprechenden Sprays zu schützen, die das Ungeziefer weitgehend fernhalten. 
  • Die Symptome sind Fieber, Übelkeit, Erbrechen sowie Kopf- und Gliederschmerzen.Bei schweren Verläufen treten innere Blutungen auf, die Infektion kann im Einzelfall tödlich enden.


Japanische Enzephalitis

  • Die Japanische Enzepalitis gilt als schwere Infektion und wird ebenso wie das Dengue Fieber durch Mückenstiche übertragen, allerdings tritt sie nur in ländlichen Gegenden auf und kann in Ballungsräumen nahezu ausgeschlossen werden. 
  • Dennoch ist sie eine der gefährlichsten Tropenkrankheiten in Thailand, schwere Verläufe gehen mit einer Gehirnschwellung einher und enden in rund 25 % der Fälle tödlich. 
  • Die Symptome sind Kopfschmerzen, Krämpfe, Orientierungsprobleme und ein steifer Nacken. Die mögliche Impfung bietet keinen sicheren Schutz und ist nur bei langen Aufenthalt in ländlichen Gebieten sinnvoll.


Tollwut

  • Straßenhunde in Thailand sind oft Träger der Tollwut, bei einem Biss sollte man besser geimpft sein, denn die Krankheit verläuft beim Menschen im Normalfall tödlich.
  • Liegt keine Impfung vor, muss sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, wobei der Impfstoff verabreicht wird. Der beste Schutz gegen eine Tollwutinfektion ist aber auf jeden Fall die Finger von den Straßenhunden zu lassen - und wenn sie noch so süß sind.


Hepatitis

  • Die Hepatitis schädigt die Leber und tritt in den Typen A,B und C auf: Typ A wird durch verunreinigte Lebensmittel und schmutziges Wasser übertragen, Typ B und C über den Austausch von Körperflüssigkeiten. 
  • Gegen Typ A und B sollte man geimpft sein, gegen Typ C schützen dieselben Maßnahmen wie gegen HIV. Gegen eine akute Infektion gibt es keine spezifische Behandlung, der Verlauf hängt stark von der allgemeinen Konstitution des Erkrankten ab.


Malaria

  • Malaria gilt als die Mutter der Tropenkrankheiten in Thailand, es gibt keine Schutzimpfung und die Inkubationszeit beträgt bis zu einem Jahr.
  • Übertragen wird sie durch die Anopheles Mücke und die Symptome sind Schüttelfrost und Fieber sowie starke Kopf-und Gliederschmerzen, der Verlauf ist häufig tödlich.
  • Der Schutz gegen Mücken ist also unabdingbar, auch wenn die Ballungsräume und Touristenhochburgen Thailands als nicht Malariagefährdet gelten.

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