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Viraler Infekt und Erkältung: Die 5 besten Hausmittel

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:29
Frühjahr und Herbst bieten mit ihrem Schmuddelwetter ideale Bedingungen für eine Erkältung oder einen viralen Infekt.

Frühjahr und Herbst bieten mit ihrem Schmuddelwetter ideale Bedingungen für eine Erkältung oder einen viralen Infekt. Bei starken Beschwerden sollte man natürlich einen Arzt aufsuchen. Im Anfangsstadium kann man einer solchen Erkrankung, die sich meist in Schnupfen, Husten und Heiserkeit äußert, mit verschiedenen Hausmitteln entgegenwirken.

Die 5 besten Hausmittel bei Erkältung und ähnlichen Erkrankungen

Heiße Bäder

  • Schon bei den ersten Anzeichen sollte man sich ein heißes Erkältungsbad mit Kamillenblüten, Kiefernnadeln, Lindenblüten, Salbei, Thymian oder ähnlichen Kräutern zubereiten.
  • Dazu nimmt man zwei Handvoll Zutaten und kocht sie in anderthalb Litern Wasser kurz auf. Danach sollten sie noch etwa 20 Minuten leicht köcheln. Den abgeseihten Sud fügt man dem heißen Badewasser zu. Die Badedauer darf 20 Minuten nicht überschreiten. Danach geht es ab ins Bett. Bei Fieber ist so ein heißes Bad nicht zu empfehlen. 

 

Kräutertees

  • Kräutertees werden im Allgemeinen mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser aufgegossen.
  • Um einen viralen Infekt zu bekämpfen, eignen sich Fenchel, Hagebutte, Kamille, Holunderblüten, Salbei, Spitzwegerich oder Thymian.

 

Inhalieren

  • Wer keinen Inhalationsapparat hat, der benutzt eine Schüssel und ein großes Handtuch, welches man sich über den Kopf hängt.
  • Als Zusatz für den Aufguss mit heißem Wasser, der die Atemwege befreit, werden folgende Hausmittel verwendet: Meersalz, Kamille, Thymian oder Salbei. 

 

Wickel

Bei Hals- oder Brustschmerzen haben sich verschiedene Wickel oder Umschläge bewährt. Dabei wird das entsprechende Mittel meist erhitzt und in ein Tuch gegeben. Darum wickelt man ein Zweites und legt alles auf die betroffene Stelle. Vorsicht, es kann heiß werden. Darüber kommt ein drittes Tuch als Abdeckung. Warme Wickel bleiben bis zum Abkühlen aufgelegt. Man verwendet: 

  • Zwiebeln (ohne Fett andünsten) bei Husten, Hals- und Ohrenschmerzen
  • Meersalz (im warmen Wasser auflösen, Tuch auswringen) bei Heiserkeit und Atemnot
  • Kartoffeln (weich kochen) bei Husten

 

Zwiebelsaft & Co

  • Hustensäfte kann man auch selbst herstellen. Dazu gehören:
  • Zwiebelsaft – gehackte Zwiebeln mit Kandiszucker aufkochen und abseihen
  • Rettichsaft – einen schwarzen Rettich aushöhlen und mit Honig füllen (12 Stunden warten)
  • Zitronensaft – geschälte Zitronen in Scheiben schneiden und dick mit Zucker betreuen (12 Stunden stehen lassen)
  • Davon nimmt man dreimal täglich je einen Esslöffel. Der Rest wird im Kühlschrank aufbewahrt. 

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