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Vitamin C - Der Polizist des Immunsystems?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Vitamin C (Ascorbinsäure) fördert das Immunsystem und stärkt die Abwehrkräfte.

Vitamin C (Ascorbinsäure) fördert das Immunsystem, stärkt die Abwehrkräfte, dient der optimalen Fettverwertung und schützt vor freien Radikalen. Stress, körperliche Anstrengungen und Rauchen schwächen den Vitamin C-Haushalt, weshalb in diesen Fällen vermehrt Vitamin C verzehrt werden sollte. Vitamin C kann vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden, daher sollte es mit der Nahrung aufgenommen werden, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

  • Frisches Obst und Gemüse wie Orangen, Zitronen, Grapefruits, Brokkoli, Paprika und Grünkohl enthalten das meiste Vitamin C. 
  • Aber auch die verschiedensten Beerenfrüchte sind ideale Vitamin C-Lieferanten. 
  • Die meisten Vitamine befinden sich unter der Schale, daher lohnt es sich, diese auch mitzuessen. 
  • Allerdings geht durch das Kochen ein Teil des Vitamins verloren, weshalb Vitamin C möglichst über rohe Nahrung aufgenommen werden sollte.
  • Wer nicht ausreichend Vitamin C-lastige Lebensmittel zu sich nimmt, kann durch Nahrungsergänzungsmittel, wie zum Beispiel den Vitamin C-Brausetabletten, einem Nährstoffmangel entgegen wirken.

Dosierung von Vitamin C

  1. Die Folge eines Nährstoffmangels können gravierend sein: Das Immunsystem ist geschwächt und es besteht erhöhte Infektionsgefahr. Die Person klagt über Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Die Haut wird rauer und die Wundheilung ist verzögert. Es kann aber auch zu einer höheren Anfälligkeit gegenüber einigen Zivilisationskrankheiten kommen, beispielsweise ein schwächeres Herz-Kreislauf-System, dem Katarakt oder der Arthritis.
  2. Eine ausgewogene Mischkost versorgt den Körper mit ausreichend Vitaminen. Wer sich ausgewogen und vollwertig ernährt, braucht Vitamin C nicht in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu nehmen. 
  3. Es besteht zwar keine Gefahr bei einer Überdosierung, da bei einem Überschuss an Vitamin C dieses über den Urin ausgeschieden wird. Jedoch ist es ratsam, sich an den empfohlenen Mengen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zu richten.
  4. Demnach brauchen Raucher aufgrund der erhöhten Belastung durch freie Radikale etwa 40 % mehr Vitamin C. Hier empfiehlt die DGE eine Zufuhr von 150 mg/Tag. 
  5. Kinder zwischen dem 7. und 13 Lebensjahr sollten etwa 70-90 mg/Tag zu sich nehmen. 
  6. Die Empfehlung für Schwangere liegt bei 110 mg und bei Stillenden bei etwa 150 mg täglich. 
  7. Kinder ab dem 13. Lebensjahr und Erwachsene brauchen etwa 100 mg/Tag.

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