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Wärme-Therapie: Warum diese Behandlungsmethode so effektiv ist

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Auf schmerzlindernde Wärme vertrauen.

Schmerzen können überall im Körper auftreten. Natürlich ist dies sehr unangenehm und man möchte schnell Linderung erhalten. Jedoch muss nicht immer zu Schmerzmitteln oder anderen Medikamenten gegriffen werden.

 

Es gibt heute schon viele unterschiedliche Arten gegen Schmerzen vorzugehen. Sehr beliebt ist die Wärmetherapie. Diese wurde in den letzten Jahren immer bekannter und stellt heute einen festen Bestandteil der alternativen Heilmedizin dar.

Wobei kann eine Wärmetherapie helfen?

  • Die heilende und angenehme Wirkung von Wärme ist schon lange bekannt und heute wird diese auch in der Medizin verwendet. Im Altertum nutzten die Menschen heiße Quellen um ihre Schmerzen und Verspannungen zu lindern.
  • Heute gehört diese Therapie zu einer der am meisten verschriebenen medizinischen Verfahren im Bereich der Physiotherapie. Eine solche Therapie wird meist bei Problemen des Stütz- und Bewegungsapparates eingesetzt und kann hier wahre Erlösung verschaffen.
  • Verschiedene Beschwerden wie Nackenschmerzen, chronische Rücken- oder Gelenksschmerzen und andere Erkrankungen, können durch die Wärme behandelt werden.
  • Selbstverständlich kann eine Wärmetherapie auch bei psychosomatischen Erkrankungen eingesetzt werden.
  • Die Wärmetherapie ist jedoch ein Tabu, wenn akute Entzündungen vorliegen oder fieberhafte Erkrankungen anzunehmen sind.
  • Selbstverständlich kann die Therapie auch selber übernommen werden. Jedoch sollte man sich vorher den Rat eines Arztes einholen.

 

Die passende Wärmebehandlung

  • Es gibt heute schon ein reiches Angebot an Therapien mit Wärme. Dabei werden die Therapien, je nach Erkrankung und Leiden, eingesetzt. Die lokale Behandlung mit Wärme ist bei verschiedenen Schmerzen sehr hilfreich. Hierbei wird ein erhitztes Trägermaterial aufgelegt und die Wärme kann direkt an diesem Ort wirken.
  • Man hat hier die Möglichkeit, sich zwischen einer Fangopackung oder auch Kirschkern- oder Gelkissen zu entscheiden.
  • Eine andere Form der lokalen Wärmetherapie ist die Erwärmung der betroffenen Körperstelle durch einen Wärmekasten oder die Bestrahlung mit Infrarotlicht. Besonders wirklsam sind spezielle Wärmepflaster.
  • Benötigt der Patient eine Wärmebehandlung für den gesamten Körper, dann werden Wärmebäder und Saunabesuche empfohlen. Diese können bei rheumatischen Beschwerden helfen oder auch psychosomatische Erkrankungen beheben.
  • Eine ganz spezielle Form der Wärmebehandlung stellt das Überwärmbad dar. Hierbei wird das Wasser langsam auf bis zu 40 Grad Celsius erwärmt. Dies bringt den Körper richtig in Schwung und sollte deswegen nur von medizinischem Personal durchgeführt werden.
  • Weitere Möglichkeiten einer Wärmetherapie sind Schlammpackungen, Torf- oder Moorbäder. Es kommt nicht selten vor, dass eine solche Therapie auch im Rahmen eines Kuraufenthalts erfolgt.

 

Wie wirkt die Therapie mit Wärme?

  • Die erzeugte Hitze nimmt Einfluss auf den Stoffwechsel. Durch die Wärme wird der Stoffwechsel angeregt und die Durchblutung gefördert. Weiterhin entspannen sich die Muskeln und die Nervenzellen beruhigen sich.
  • Eine weitere Möglichkeit der Wärmebehandlung ist es die Stresshormonausschüttung zu senken. Sogar das Immunsystem kann durch die Wärmetherapie gestärkt werden. 

 

Die Behandlung Zuhause nutzen

  • Eine Wärmebehandlung ist deswegen so beliebt, da man sie auch leicht zu Hause nutzen kann. Oftmals ist sie mit wenig Kosten und Aufwand verbunden und somit sollte man die Möglichkeit nicht ungenutzt lassen.
  • Schon durch ein warmes Handtuch oder ein Bad kann man für Linderung sorgen.
  • Bei extremen Schmerzen sollte dennoch ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann dann die perfekte Wärmebehandlung verschreiben und diese professionell überwachen. Somit gehören Schmerzen sicherlich bald der Vergangenheit an und der Körper kann sich erholen. 

 

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