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Wann sollte man sich auf Geschlechtskrankheiten untersuchen lassen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Geschlechtskrankheiten sind immer sehr ernst zu nehmen.
Sie können bei unterlassener Behandlung zahlreiche Komplikationen nach sich ziehen, die fatale Auswirkungen auf das weitere Leben der Betroffenen haben können.

  • Gerade bei Singles oder auch bei Verheirateten gibt es Situationen im Leben, bei denen man mit einer Person Intimitäten austauscht, obgleich man die Frau oder den Mann (noch) nicht gut kennt. 
  • Verurteilungen oder ein schlechtes Gewissen nach dem vollzogenem Verkehr helfen gar nicht. 
  • Vielmehr sollte man sich die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, sich auf einen eventuelle ansteckende Krankheit untersuchen zu lassen. 
  • Erst recht, wenn der Geschlechtsverkehr ohne Kondom stattfand.

Wie werden Geschlechtskrankheiten übertragen?

  1. Die Übertragungswege sind für diese Arten von Erkrankungen alle sehr ähnlich. 
  2. Da sich die Bakterien und Viren vor allem im warmen und nassen Milieu der unmittelbar betroffenen Geschlechtsorgane aber auch im Darm oder im Mund ansiedeln und lange überleben können, sind die Möglichkeiten zu erkranken sehr hoch. 
  3. Hat man jedoch ein Kondom verwendet, ist man vergleichsweise sehr viel besser gegen Geschlechtskrankheiten geschützt. 
  4. Das schließt aber die Übertragung anderer Infektionskrankheiten als Geschlechtskrankheiten natürlich nicht aus.


Treten bei Geschlechtskrankheiten in der Regel Symptome auf?

  1. Es müssen (leider) nicht unbedingt sofort Symptome auftreten. Das macht die Geschlechtskrankheiten um so gefährlicher! 
  2. Da man eventuelle Symptome nicht sofort merkt, geht man auch nicht davon aus, erkrankt zu sein. 
  3. Wenn es dann doch zu Beschwerden kommt, ist die Erkrankung meist bereits in ein höheres Stadium eingetreten.


Welches sind die häufigsten Geschlechtskrankheiten?

  1. Gonorrhoe und Syphilis sind die bekanntesten und weit verbreitetsten reinen Geschlechtskrankheiten. 
  2. Jahrhundertelang war man weitgehend machtlos gegen sie. 
  3. Erst in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts erfand man das Penicillin, womit man wirkungsvoll gegen diese Krankheiten vorgehen konnte. 


Resümee:

  1. Geschlechtskrankheiten treten vorrangig bei Menschen auf, die ihre Partner oft wechseln und sich nicht mit einem Kondom schützen
  2. Es müssen keine Symptome vorhanden sein, wenn die Geschlechtskrankheit ausgebrochen ist. 
  3. Geschlechtskrankheiten können immer wieder auftreten, man ist nie immun dagegen.
  4. Ein Arztbesuch sollte man keinesfalls meiden, wenn man ungeschützt mit einem fremden Partner Geschlechtsverkehr hatte.
  5. Behandlungen von Geschlechtskrankheiten unterliegen strikt der Schweigepflicht
  6. Eine völlige Ausheilung der Krankheiten ist möglich, wenn man sich beizeiten in die Hand eines erfahrenen Arztes begibt.

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