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Warum Arbeitgeber mehr auf die Sitzposition ihres Teams achten sollten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Arbeitnehmer sollten einen ergonomischen Arbeitsplatz haben:
Sie profitieren von dieser individuell auf sie angepassten Umgebung. Wenn Sie auf einem ergonomischen Stuhl sitzen, leiden sie nur selten unter Rückenschmerzen. Dadurch sind sie zufriedener und können dementsprechend produktiver arbeiten. Aus diesem Grund ist es für Arbeitgeber sinnvoll, die Sitzposition am Arbeitsplatz genau zu planen. Auf diese Weise wird auch für ein angenehmes Betriebsklima gesorgt. Langfristig führen die vorbeugenden gesundheitsfördernden Maßnahmen, beispielsweise eine ausführliche Beratung und die passenden Büromöbel, zu einem entspannten Arbeitsalltag und damit auch zu einer erhöhten Effektivität.

So können Rückenprobleme vermieden werden

Mit einem eigens ausgearbeiteten Konzept und modernen Arbeitsmöbeln lassen sich Haltungsschäden minimieren und demzufolge auch Rückenprobleme beheben. Die technischen Innovationen auf dem Markt der ergonomischen Möbel sind eine große Hilfe bei der Optimierung der Sitzposition am Arbeitsplatz.

Welche Stühle und Tische den persönlichen Bedürfnissen gerecht werden, hängt unter anderem von der Arbeitszeit und von der Arbeitsweise ab. Die Computerarbeitsplätze müssen beispielsweise bestimmte Randbedingungen erfüllen, damit die Büroangestellten nicht mit verkrampften Schultern vor dem Bildschirm sitzen oder sich über die Tastatur beugen. Aktives Sitzen stärkt die Muskulatur und bietet die Möglichkeit, die Sitzposition hin und wieder zu verändern. Auch dies wirkt sich positiv auf die Körperhaltung und die Gesundheit aus.

Fit bleiben trotz vieler Stunden am Schreibtisch

Immer mehr zukunftsorientierte Unternehmen setzen auf eine professionelle ergonomische Beratung und Büroeinrichtung. Die Investition in eine hochwertige Möblierung benötigt jedoch auch eine Begleitung, damit sich bisherige Gewohnheiten nicht wiederholen. Stattdessen sollten die Arbeitgeber darauf achten, dass die Mitarbeiter Pausen einlegen und sich ausreichend bewegen.

Auch wenn dringende Tätigkeiten zu erledigen sind, dürfen diese erholsamen Unterbrechungen nicht vernachlässigt werden. Wer stundenlang am Schreibtisch sitzt, der braucht auch einmal eine Abwechslung. Nach der Mittagspause oder einem kurzen Spaziergang können sich die Angestellten gleich wieder besser konzentrieren. Außerdem verringert sich durch die optimierte Aufmerksamkeit des Arbeitgebers der Krankenstand, da die Mitarbeiter fiter bleiben und seltener an Rücken- oder Muskelschmerzen leiden.

Die Verantwortung liegt beim Chef

Der Arbeitgeber ist laut Gesetz dazu verpflichtet, für eine gesunde Sitzposition am Arbeitsplatz zu sorgen. Die ergonomischen Aspekte, die dabei zu berücksichtigen sind, sind Teil des Arbeitsschutzes bzw. des Gesundheitsschutzes. Ein Unternehmer muss die Verantwortung dafür übernehmen, dass die Gesundheit der Angestellten bei sämtlichen arbeitsrelevanten Tätigkeiten sichergestellt ist.

Um diese Sicherheit zu gewährleisten, sind ggf. spezielle organisatorische, sachliche oder auch personelle Maßnahmen einzuleiten. Die Ergonomie bezieht sich dabei nicht allein auf die Möblierung, sondern beispielsweise auch auf die Frischluftzufuhr und das Licht am Arbeitsplatz.

Fazit

Wenn die Sitzposition am Arbeitsplatz optimiert wird, ist dies für die Arbeitnehmer von großem Vorteil und auch der Arbeitgeber profitiert davon. Die Körperhaltung bekommt von den ergonomischen Bürostühlen die notwendige Unterstützung; gleichzeitig gibt es ausreichend Bewegungsspielraum.

So wird dem frühzeitigen Verschleiß entgegengewirkt, besonders wenn auch weitere gesundheitliche Kriterien bei der täglichen Arbeit berücksichtigt werden. Es lohnt sich also, nachhaltig zu planen und die Gesundheit der Mitarbeiter im Auge zu behalten.

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