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Was hilft gegen Besenreiser?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:07
Besenreiser sind in erster Linie ein ärgerliches, kosmetisches Problem.

Besenreiser sind in erster Linie ein ärgerliches, kosmetisches Problem. Wer will schon mit den unschönen, blauroten Äderchen auf den Beinen herumlaufen, statt makellose Haut zeigen zu können? Die fächer- oder netzförmigen Venenveränderung direkt unter der Haut können durch eine Veranlagung zur Gefäßschwäche entstehen oder durch dauerhaft erhöhten Druck in den Venen. Ein Beispiel für Letzteres bildet eine Schwangerschaft, die häufig die Entstehung von Krampfadern und Besenreisern begünstigt.

Regelmäßige Bewegung beugt vor:

  1. Die gute Nachricht: Besenreiser sind im Allgemeinen nur ein ästhetisches Problem, außer das gesamte Venensystem ist von der Bindegewebsschwäche betroffen.
  2. Daher sollten Betroffene ihre Venen zur Sicherheit von einem Gefäßspezialisten untersuchen lassen.
  3. Für eine Neigung zur Bildung von Besenreisern werden neben einer erblichen Veranlagung Bewegungsmangel, überwiegend sitzende oder stehende Tätigkeiten und Übergewicht verantwortlich gemacht.
  4. Längere Flüge, Auto- oder Busfahrten sind ungünstig, ebenso Rauchen und Alkoholkonsum.
  5. Von häufigen Saunabesuchen und langen, heißen Bäder ist ebenfalls abzuraten.

 

Verödung oder Lasertherapie:

  1. Was aber lässt sich tun gegen unschöne Besenreiser? Grundsätzlich können sie verödet oder mit Hilfe von Laserstrahlen beseitigt werden.
  2. Beim Veröden spritzt der Arzt ein Medikament in die kleinen Blutgefäße, das zu ihrem Verschluss führt.
  3. Die verschlossenen Gefäße werden anschließend vom Körper resorbiert, sie verschwinden.
  4. Die Laserbehandlung eignet sich am besten für oberflächlich liegende, sehr dünne Venen.
  5. Diese kosmetischen Behandlungen werden allerdings leider von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt.
  6. Eine Ausnahme bilden Besenreiser im Gesicht, für deren Beseitigung kommt die Krankenkasse unter Umständen auf.

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