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Was kann man gegen Migräneanfälle tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Meist ist es von Vorteil, den Raum abzudunkeln und sehr viel Flüssigkeit zu trinken...

Für die meisten Menschen stellt der Begriff Migräne keinen sonderlichen Status dar und wird landläufig gemeinhin für Kopfschmerzen jeglicher Art gebraucht. In den Augen wirklich von Migräne Betroffener ist der Vergleich mit gelegentlich auftretenden Kopfschmerzen eher verhöhnend, können sie doch ein Lied davon singen, wie heftig und schmerzvoll eine wirkliche Migräneattacke ist und wie lange diese anhalten kann. Die Ursache von Migräne ist noch immer weitgehend ungeklärt, doch steht fest, dass die Auslösung durch spezielle Nervenreize erfolgen kann und es sich in einfachen Worten ausgedrückt um eine Überreizung einzelner Gehirnabschnitte handelt, ähnlich einem Muskelkater, auch wenn der Vergleich ein wenig weit hergeholt scheint. Tatsächlich ist es aber so, dass durch fortwährend andauernde Reizung des Gehirns eine Migräneattacke sich immer weiter verschlimmert und sogar bis zur Bewusstlosigkeit führen kann.

  • Bei besonders schlimmen Migräneanfällen hilft meist nur noch der Arzt, welcher eine Spritze verabreicht. 
  • Als Sofortmaßnahmen bei ersten Anzeichen eine Migräne sollte ein Zurückziehen von jeglichen Reizeinflüssen sowie die Einnahme spezieller Medikamente gegen Migräne gelten. 
  • Meist ist es von Vorteil, den Raum abzudunkeln und sehr viel Flüssigkeit zu trinken, am besten Wasser, um das Blut dünnflüssiger zu machen und somit einen besseren Abtransport der Stoffwechselendprodukte aus den betroffenen Hirnregionen zu gewährleisten. 
  • Jegliche Bewegung ist zu vermeiden und auch sollte nach Möglichkeit nicht oder nur wenig gesprochen werden.

Migräne - Was hilft wirklich?

  1. Auch kann versucht werden, den Spannungsschmerz durch Akupressur zumindest erträglicher zu machen, doch sollte diese Druckpunktmassage nicht selbst, sondern beispielsweise von Partner durchgeführt werden.
  2.  Auf diese Weise kann sich der oder die Betroffene besser entspannen und wird schon sehr bald eine Linderung der teils unerträglichen Beschwerden im Zusammenhang mit einer Migräne erfahren.
  3. Nach Möglichkeit sollte man dabei nicht flach liegen, sondern den Oberkörper leicht erhöht positionieren. Eine unverkrampfte Lage ist zu wählen und die Augen sind geschlossen zu halten. 
  4. Besonders empfindsame Regionen für eine Akupressur finden sich an der Nasenwurzel, im Schläfenbereich, in der Mitte des Schädeldaches, auf den Augenbrauen sowie im Nackenbereich direkt hinter der Schädelkante. 
  5. Die Akupressur in diesen Bereichen sollte sehr behutsam erfolgen und darf keinesfalls noch mehr Schmerzen auslösen. Wenn irgend möglich, sollte die Akupressur bis zum Abklingen der Beschwerden fortgeführt werden. 
  6. Es wird sich auf diese Weise recht bald eine Verbesserung des Allgemeinbefindens einstellen.

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