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Was passiert beim Knöchelknacken?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:24
Den Einen macht es Spaß, den Anderen läuft es schon beim Gedanken daran eiskalt den Rücken hinunter.
Knöchelknacken! Doch Spaß hin oder her, vorsätzlich sollte man seine Fingerknöchel nicht unbedingt knacken lassen, das kann auf Dauer nämlich ganz schön schädlich sein. Was genau dabei passiert wird nachfolgend erklärt.

Knöchelknacken - was dabei passiert

  • Unsere Knöchel sind allesamt von einer Gelenkkapsel aus Bindegewebe umhüllt. Darin befindet sich eine so genannte Gelenkschmiere die dafür sorgt, dass die Reibung im Gelenk abgedämpft wird. Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass dem Knorpel ausreichend Nährstoffe zugeführt werden.
  • Beim Knöchelknacken entsteht nun ein Unterdruck in der Kapsel. Dieser führt dazu, dass diejenigen Gase, die sich in der Gelenkschmier-Flüssigkeit gelöst haben, sammeln. 
  • Durch diese Sammlung entsteht eine Art Blase, die zerplatzt. Das Platzen der Blase ist das Geräusch, dass man beim Knöchelknacken zu hören bekommt.


Kann Knöchelknacken schädlich sein?

  • Nach dem Knacken dauert es meist immer einige Zeit, bis sich die Gase innerhalb des Gelenks wieder stabilisert haben - aus diesem Grund kann man das Knöchelknacken in der Regel auch nicht zwei Mal direkt hintereinander vollziehen.
  • Vielen macht das Knöchelknacken Spaß, jedoch sollte es nicht regelmäßig über einen längeren Zeitraum gemacht werden, da die Kapsel dadurch geschädigt werden kann.
  • Im schlimmsten Fall kann das Gelenk anschwellen und somit bewirken, dass die Greifkraft der betroffenen Hand nachlässt.

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