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Was sind die häufigsten Pollenallergien?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Der Frühling hält Einzug- und nun beginnt für viele Menschen mit Pollenallergie eine beschwerliche Zeit.

Vermehrtes Niesen, Husten bis hin zu asthmatischen Beschwerden – der Frühling bringt für etwa zehn Millionen Deutsche nicht nur Frühlingsgefühle und gute Laune mit sich.

Die häufigsten Pollenallergien im Überblick

Baumpollen

Bereits Ende Januar beginnt die Heuschnupfenperiode und zieht sich bis Mai, wo sie ihren Höhepunkt erreicht. Besonders häufig treten in diesem Zeitraum Allergien ausgelöst durch die sogenannten Baumpollen Hasel, Esche, Birke sowie Erle auf.

Gräserpollen

Ebenso plagen von Mai bis Ende Juli die Gräserpollen beispielsweise Wiesenlieschgras, Knäuelgras, Wiesenrispengras, Glatthafer, Wiesenschwingel und Wiesenfuchsschwanz genauso wie Getreidepollen, speziell Roggenpollen, eine Vielzahl der Deutschen.

Kräuterpollen

Die Kräuterpollen, darunter Beifuß, Gänsefuß, Sauerampfer und Wegerich sind von Mai bis Oktober verantwortlich für die facettenreichen Symptome, die von Schnupfen, Niesanfällen, Augentränen und –jucken bis hin zu Asthma bronchiale und Atemnot reichen.


Ob Gräserpollen, Baumpollen oder Kräuterpollen, hier ein paar Tipps, die bei den häufigsten Pollenallergien eine Linderung der Beschwerden verschaffen:

  • Es ist sinnvoll die Wäsche nicht im Freien zu trocknen, auch wenn sich dies aufgrund der milden, sommerlichen Temperaturen geradezu anbietet, da sich die Pollenkörner an der Wäsche festhaften können.
  • Ausserdem sollten die Fenster beim Schlafen geschlossen bleiben, so wird das Einatmen der Allergene in der Nacht vermieden.
  • Bei starken Beschwerden helfen allerdings oft nur noch Antihistaminika bzw. Asthma-Medikamente
  • Eine weitere Möglichkeit die Pollenallergie nachhaltig in den Griff zu bekommen stellt die Hyposensibilisierung oder Allergie-Impfung dar, bei der dem Betroffenen kleinste Mengen eines Extraktes der Allergie auslösenden Pollen gespritzt wird.
  • Dies geschieht in wöchentlich steigender Dosis bis die Höchstdosis erreicht ist. Dann wird die Injektion auf vier bis acht Wochen reduziert.
  • Die Immuntherapie, die dem Immunsystem eine angemessene Reaktion auf die Blütenpollen „antrainieren“ soll, dauert drei Jahre lang.

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