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Was tun bei einem Kreuzbandriss im Kniegelenk?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:53
Wer viel sportelt, kennt die Thematik vielleicht bereits: Der Kreuzbandriss.

Wer viel sportelt, kennt die Thematik vielleicht bereits: Der Kreuzbandriss. Diese Verletzung ist die häufigste Sportverletzung überhaupt und dies darf auch nicht wundern, schließlich ist das Risiko sich an den Knien zu verletzen, bei den meisten Sportarten relativ hoch. Das Knie ist das größte Gelenk unseres Körpers und ist eigentlich eine komplizierte Konstruktion aus Bändern, Sehnen und Knochen. Natürlich ist diese Konstruktion auch anfällig für mechanische Einwirkungen von drausen. Gerade beim Fußballsport oder beim Skifahren kann es hier natürlich oft zu Verletzungen kommen.

  • Wichtig ist eine intensive Behandlung und Rehabilation, ummöglichst schnell wieder auf die Beine zu kommen.
  • Gesagt sei aber, dass ein Kreuzbandriss nicht umsonst sehr gefürchtet ist. Die Heilung kann sich als sehr langwierig gestalten. 
  • Oft kommt es auch zu einer Operation, um dem Körper eine Unterstützung in der Heilung zu gewährleisten. 
  • Eine weitere Folge ist der Sportentzug von bis zu sechs Monaten in extremen Fällen. 
  • Falls es zu einem Kreuzbandriss kommt, werden oft auch der Meniskus oder die umgebenen Knochen geschädigt. Eine zeitnahe Behandlung ist mehr als notwendig.

  1. Eine erste und wichtigste Maßnahme ist das Ruhigstellen des verletzten Knies. Zusätzlich sollte man mit Hilfe von Eis das Kniegelenk  kühlen um somit den Schmerz und den Bluterguß ein wenig einzudämmen. 
  2. Weiters kann als erste Hilfe Maßnahme ein Druckverband kreiert werden. Dies bekämpft bereits wenige Minuten nach der Verletzung die Schwellung. 
  3. Der Patient wird es später danken, denn umso schneller gehandelt wird, umso besser stehen die Chancen für eine zeitgerechte Heilung. 
  4. Klar sein muss einem allerdings, dass ein Arzbesuch nicht zu vermeiden ist. Dieser stellt dann erst fest, ob das Band auch wirklich gerissen ist oder nur überdehnt und gereizt ist. 
  5. Ein erfahrener Orthopäde ist hier die richtige Wahl. Mit Hilfe von Röntgenbildern oder alternativ auch Ergebnisse vom Kernspintomographen wird alles detailiert abgeklärt. 
  6. Es gibt grundsätzlich zwei Behandlungsmethoden und Möglichkeiten. Die eine wäre sich einer Operation zu unterziehen und die zweite wäre dies eben zu unterlassen. 
  7. Grundsätzlich kann man sagen, dass jeder Sportler oder junge leistungsstarke Mensch eine Operation vorziehen sollte. Nur älteren Menschen würde zu einer nichtoperativen Behandlung geraten werden. Dies hat mit der Knorperbeschaffenheit zu tun. 
  8. Nach der Operation steht eine intensive Rehabilation auf dem Plan. Physiotherapeuten kümmern sich dann um die Nachbehandlung, die ebensowichtig ist wie die Operation. 
  9. Der Körper muss sich schließlich an das neue Band gewöhnen und dieses ist zu Beginn äußerst empfindlich. 
  10. Auf gezielten Muskelaufbau sollte auf keinen Fall verzichtet werden, da ein gut trainierter Muskelapparat den besten Schutz vor weiteren Verletzungen darstellt.

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