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Was tun bei einer Reizblase?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
Es ist eine falsche Annahme, dass nur alte Menschen davon betroffen sind.

Eine Reizblase bekommen Menschen jeden Alters. Es ist eine weitverbreitete, falsche Annahme, dass nur alte Menschen davon betroffen sind. Dabei sind auch jüngere Leute davon betroffen, sogar Kinder haben manchmal mit einer Reizblase zu kämpfen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Eine vorhergegangene Blasenentzündung kann eine Ursache sein. Auch ein chronischer Infekt, hormonelle Ursachen oder psychosomatische Beschwerden können dahinter stecken.

  • Deshalb sollte man versuchen, das Problem ärztlich abklären zu lassen. Hierbei können je nach Geschlecht und Alter einige Untersuchungen infrage kommen. Eine Analyse des Urins, Restharnbestimmung und Harnröhrenweitenuntersuchung und -abstrich sollten unbedingt vorgenommen werden. Unterstützend dazu können verschiedene Hilfsmittel angewendet werden. 
  • Bitte niemals den Fehler machen und wenig trinken, um so zu vermeiden, dass die Blase häufiger entleert werden muss. Es können sich Keime festsetzen und das Problem wird verschlimmert. Der übermäßige Genuss von Alkohol, Nikotin und Kaffee sollte ebenfalls vermieden werden, denn auch diese Dinge können das Problem verstärken.

  1. Trinken Sie daher trotzdem viel und regelmäßig. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit, am besten Wasser oder säurearmen Tee. 
  2. Setzen Sie sich festgelegte Zeiten für den Toilettengang und versuchen Sie diese nach Möglichkeit einzuhalten und weiten Sie die Zeiten langsam aber beständig aus. 
  3. Unterstützend kann einhomöopathisches Mittel gegen Reizblase eingesetzt werden. 
  4. Auch Kürbiskerne oder Kürbiskernkapseln sind ein traditionelles und wirksames Mittel. 
  5. Beckenbodentraining kann ebenfalls sehr hilfreich sein. Scheuen Sie sich nicht, gegen abgehenden Urin diskrete Einlagen zu tragen. 
  6. Diese gibt es sowohl für Männer als auch Frauen in jeder Drogerie in verschiedenen Stärken. 

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