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Was tun gegen Hitzewallungen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
Hitzewallungen treten hauptsächlich bei Frauen als Nebenwirkung während der Wechseljahre auf...

Hitzewallungen treten hauptsächlich bei Frauen als Nebenwirkung während der Wechseljahre auf und sind meist für die Betroffenen sehr unangenehm. Abhilfe können in diesem Fall einige Hausmittel schaffen.

  • Beachten Sie bitte, dass nicht jedes dieser Hausmittel immer den gewünschten Erfolg mit sich bringt. Jeder Mensch reagiert verschieden.

Gesunde Ernährung

  1. Bei Hitzewallungen sollte weitestgehend auf Nikotin, Koffein und Alkohol verzichtet werden.
  2. Essen Sie wenig rotes Fleisch, dafür mehr Vollkorn- und Milchprodukte. Auch Sojaprodukte helfen gegen Hitzewallungen.
  3. Essen Sie nicht zu scharf.


Sport und Entspannung

  1. Gehen Sie vor dem Schlafengehen noch eine Runde an der frischen Luft spazieren. Treiben Sie regelmäßig Sport. 
  2. Saunagänge und Wechselbäder unterstützen den Kreislauf.
  3. Yoga, autogenes Training sowie Meditation helfen, in Stresssituationen zu entspannen.


Die passende Kleidung

  1. Nutzen Sie das Zwiebel-Prinzip: Mehrere Schichten übereinander anziehen, damit Sie diese bei einer drohenden Hitzewallung schnell ausziehen können.
  2. Funktionsunterwäsche und Baumwollkleidung sind bei Hitzewallungen besonders gut geeignet.
  3. Nachts sollten Sie Baumwollkleidung tragen und neben Ihrem Bett zwei weitere T-Shirts lagern, die Sie bei nächtlichen Hitzewallungen schnell wechseln können. Tragen Sie über Nacht dünne nasse Baumwollsöckchen.


Homöopathische Mittel

  1. Trinken Sie viel Salbeitee. Er sorgt dafür, dass Sie weniger schwitzen. Alternativ dazu können Sie auch drei Mal täglich 15 Tropfen Salbeiextrakt verwenden oder jeden Abend eine Tasse Rotklee-Tee trinken.
  2. Nachtkerzenöl ist in Kapselform erhältlich und wirkt sich positiv auf den Hormonhaushalt aus.
  3. Die Traubensilberkerze kann als Tee oder Tinktur verwendet werden. Die Wirkstoffe dieser Heilpflanze wirken ähnlich wie weibliche Hormone und könnten dadurch die Beschwerden in den Wechseljahren linden.

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