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Weisheitszähne mit 45? - Wissenswertes

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:23
Weisheitszähne brechen nicht bei jedem Menschen durch.

Weisheitszähne bereiten vielen Menschen niemals Probleme. Es kann jedoch passieren, dass es erst nach vielen Jahren zu Schmerzen oder Beschwerden kommen kann, obwohl die Weisheitszähne bis dahin niemals Probleme bereitet haben, oder auch gar nicht durchgebrochen sind.

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  • Begleitende Person
  • Offene Gespräche

Hilfreiche Hinweise

Beschwerden durch die Weisheitszähne

  • Weisheitszähne wachsen hinter den letzten Backenzähnen. Oft machen diese niemals Schmerzen und müssen auch nicht bei jedem Menschen durchbrechen, denn oft liegen Sie unter dem Zahnfleisch im Kiefer.
  • Es kann jedoch passieren, dass Sie irgendwann doch schmerzen oder ein komisches Gefühl an diesen Stellen bekommen. Am Anfang kann es sich um einen leichten Druck handeln. Auch beim Gähnen oder beim auen kann es dann zu einem Schmerzempfinden kommen.
  • Das kann daran liegen, dass die Weisheitszähne mittlerweile weich geworden sind. Dann werden sich im Laufe der Zeit auch noch weitere Beschwerden bemerkbar machen. Es können sich kleine Teile am Zahn ablösen, wodurch es zu stechenden Schmerzen und zu Entzündungen im Kiefer kommen kann.
  • Oft sind die Weisheitszähne auch durchgebrochen, liegen aber so weit hinten im Kiefer, dass sie beim Putzen kaum gereinigt werden können. Dann werden die Zähne, wie alle anderen auch, durch die anhaftenden Beläge und eine mangelnde zahnpflege kariös und faul.


Behandlung der schmerzenden Weisheitszähne

  • Am besten ist es, wenn Sie mit dem Zahnarztbesuch nicht so lange warten, bis die schmerzen nicht mehr auszuhalten sind. Denn in diesem Stadium kann es dann passieren, dass die Betäubung nicht mehr richtig wirkt.
  • Suchen Sie sich unbedingt einen guten Zahnarzt, der auf die Behandlung von Angstpatienten spezialisiert ist. Anfragen und Termine müssen Sie dabei nicht telefonisch machen, sondern können auch eine E-Mail schicken, denn oft ist die Angst so groß, dass man nicht in der Lage ist, telefonisch einen Termin zu vereinbaren.
  • Zudem haben Sie auch die Möglichkeit, die Behandlung der Weisheitszähne unter Narkose durchführen zu lassen. Dann liegen Sie während der Behandlung in einem Dämmerschlaf, und bekommen von der ganzen Prozedur nichts mit. Auch hierzu kann der Zahnarzt Sie umfassend beraten.
  • Es kann also durchaus möglich sein, dass Sie nun erst Probleme mit den Weisheitszähnen bekommen haben, denn es gibt auch Patienten, denen diese Zähne noch im Alter von 70 Jahren entfernt werden müssen, obwohl es vorher nie zu Beschwerden gekommen ist.
  • Fragen Sie einen guten Freund oder eine andere Person, der Sie vertrauen, ob diese Sie zu dem Termin begleiten kann. Reden Sie auch beim Arzt offen über Ihre Ängste, denn nur dann kann sich dieser auf Sie einstellen, und wird Sie dem entsprechend zuerst einmal über die Behandlung aufklären, und danach alles weitere mit Ihnen besprechen.

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