Foto: Shutterstock.com

Welche Ursachen gibt es für eine saisonal-affektive Störung?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Gerade wenn die Tage wieder kürzer werden und die Temperaturen sinken, dann erwischt es viele vollkommen unverhofft.
Die Rede ist in diesem Zusammenhang natürlich von einer Winterdepression, die auch saisonal-affektive Störung genannt wird. Doch wo liegen die Gründe für diese besondere Art der Depression? Genau dieser Frage gehen die folgenden Zeilen einmal ganz genau nach. 

Die wichtigsten Gründe im Überblick

  • kürzere Tageslicht-Perioden
  • allgemein weniger Sonnenstrahlen
  • sinkende Temperaturen
  • eventueller Mangel an Vitaminen

Winterdepression - Symptome und Abhilfe

  • Zu erkennen, dass man an einer Winterdepression erkrankt ist, stellt sich nicht gerade schwierig da. Neben einer permanenten Erschöpfung und Lustlosigkeit kann es ebenfalls zu Kopfschmerzen bis hin zu Migräne-Anfällen kommen. Betroffene möchten morgens nicht aus dem Bett aufstehen und fühlen sich absolut antriebslos. Verständlicherweise fragt sich auch der ein oder andere, woher diese Symptome kommen. Wo liegen demnach die Ursachen für eine solch saisonal - affektive Störung?
  • In jedem Fall handelt es sich hierbei nicht um ein seltenes Erscheinungsbild. Allein in der Bundesrepublik Deutschland erkrankt Jahr für Jahr jeder vierte Bürger an einer Winterdepression. Neben einer gedrückten Stimmung deutet auch Schlaflosigkeit auf selbiges hin. Die Ursachen können natürlich auch auf eine ohnehin starke psychische Belastung zurückführen. Aber auch nicht vorbelastete Personen können urplötzlich unter einer Winterdepression leiden. Allein der Mangel an Sonnenschein, der für die Vitamin D-Produktion im Körper von entscheidender Wichtigkeit ist, kann einen Teil dazu beitragen, dass das Gemüt angekratzt ist.
  • Führende Wissenschaftler erklären den Ausbruch der Winterdepression sogar mit einer Vorbereitung des menschlichen Organismus auf den Winterschlaf. Der kleine aber feine Unterschied zur Tierwelt ist in diesem Fall jedoch darin zu finden, dass sich der Mensch nicht dem Winterschlaf unterordnen muss. Der Auslöser hierfür sind die deutlich kürzeren Tageslichtperioden sowie die fallenden Temperaturen im Herbst. 
  • Aber es gibt auch Möglichkeiten, der Winterdepression effektiv vorzubeugen. So sollte man viel Zeit im Freien bei Tageslicht verbringen und auf die Ernährung achten. Gerade Letzteres sollte mit viel frischem Obst und Gemüse gestaltet werden. Mit diesen Tipps kann der nächsten Winterdepression, oder auch saisonal-affektive Störung, effektiv der Kampf angesagt werden, wenn der Winter vor der Tür steht. 

Kommentare