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Welche Varianten von Allergietests gibt es?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Nahezu jeder Bundesbürger leidet mittlerweile unter mindestens einer Allergie.

Sehr viele Bundesbürger leiden mittlerweile unter mindestens einer Allergie. Vor allem die Lebensmittelallergien und die zahlreichen Arten von Heuschnupfen sind enorm auf dem Vormarsch. Dabei können die Auswirkungen von lästigem Niesen bis zu lebensbedrohlichen Zuständen reichen.

Der Frühling kommt - Und der Heuschnupfen auch

Was vor Jahren noch schleichend begann, ist heute ein Selbstläufer: Der Heuschnupfen befällt immer mehr Personen und kann jederzeit ausbrechen. Die Symptome beginnen meist mit Niesen und Augenjucken, ggfs. Kratzen im Hals. Aufschluss können hier spezielle Allergietests bringen.

Den Symptomen auf der Spur

Grundsätzlich gibt es, um Allergien aufzudecken, verschiedene Varianten von Allergietests. So wird beim Heuschnupfen oftmals der äußere Sensibilitätstest durchgeführt. Dabei werden dem Patienten die entsprechenden Allergene per Tropfen auf die Haut (meist auf dem Unterarm) aufgeträufelt. Im Anschluss wird die Haut dann mit einer Lanzette fein eingeritzt und eine entsprechende Reaktion wird abgewartet. Bei Allergikern wird sich die Haut verändern - von einer leichten Rötung über Juckreiz bishin zur Pustelbildung. Bei einer anderen Variante wird eine Blutprobe entnommen, die im Anschluss auf bestimmte Partikel hin untersucht wird - dies wird häufig bei Lebensmittelallergien angewandt.


Nicht zögern!

Wie bereits erwähnt, gibt es zahlreiche typische Hinweise darauf, dass eine Heuschnupfenallergie vorliegt:

  • Gereizte Augen: Hier überwiegt das Gefühl, dass ein Fremdkörper im Auge sei... Je stärker das Auge gerieben wird, umso stärker wird auch der Juckreiz werden.
  • Triefende Nase: Ständiges Naselaufen bzw. Niesen deutet auch auf eine Allergie hin, zusätzlich kann auch hier die Nase jucken.
  • Kratzen im Hals: Als sehr unangenehm wird dieses Gefühl beschrieben, bei dem der gesamte Rachenraum "juckt".


Sollten im Frühjahr diese Symptome plötzlich auftreten, so ist anzuraten, einen Allergologen aufzusuchen. Dieser wird dann sehr schnell über einen Test die Art des Heuschnupfens feststellen können. Entsprechende Therapien können helfen, die Allergie in den Griff zu bekommen.

Therapie ist das A und O

Auch bei der Therapie von Heuschnupfen gibt es unterschiedliche Varianten. Häufig wird beim Heuschnupfen die Sensibilisierung empfohlen, bei der in regelmäßigen Abständen entsprechende Allergene gespritzt werden, die den Körper gegen diese Stoffe immun werden lassen. Diese Methode ist recht vielversprechend, wenn eine kontinierliche und regelmäßige Anwendung der Therapie erfolgt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, in den Hochzeiten der Pollen Medikamente einzunehmen. Diese werden dann die Symptome unterdrücken, damit auch jeder leidtragende einer Pollenallergie die Natur in vollen Zügen genießen kann.

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