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Wespe gestochen? - Das ist zu tun

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:06
Wer unter einer Allergie leidet, für den kann ein Wespenstich sehr gefährlich sein.

Wespenstiche tun ebenso weh, wie der Stich einer Biene. Zu dem Schmerz kommt oft noch eine Schwellung dazu, die mehrere Stunden bis zum Abklingen braucht. Wer jedoch an einer Insektenstichallergie leidet, der ist ganz schlimm betroffen. Hier kann der Stich unter Umständen sogar lebensbedrohlich werden. Deswegen ist es wichtig, richtig und schnell zu reagieren, wenn eine Biene oder eine Wespe zugestochen hat.

  • Wer unter einer Allergie leidet, sollte am besten immer ein spezielles Notfallset bei sich führen, damit bei einem Wespenstich schnell geholfen werden kann.

  • Antiallergikum
  • Gel und Tabletten
  • Etwas zum Kühlen
  • Kalziumampullen
  • Kortisonsalbe
  • Feuerzeug oder etwas Ähnliches
  • evtl. Arzt

Maßnahmen nach Wespenstich

  1. Im Gegensatz zu einem Stich der Biene hinterlässt die Wespe nach dem Stechen keinen Stachel in der Haut. Die Suche nach einem Stachel kostet also unnötig Zeit, die bei allergisch reagierenden Menschen sehr wichtig sein kann.
  2. Je nachdem, wo Sie sich gerade befinden, wenn das Tier gestochen hat, ist nicht immer sofort etwas Kühlendes zur Hand. Ansonsten gilt es, die Stichstelle so schnell wie möglich zu kühlen, um ein weiteres anschwellen zu verhindern. Kaltes Wasser, ein kalter Wickel oder etwas aus der Tierfkühltruhe eignen sich in jedem Fall.
  3. Ist all dies nicht zur Hand, dann kann auch das Gegenteil, nämlcih große Hitze helfen, die Beschwerden zu lindern. Kommt man mit der Flamme von einem Feuerzeug oder der Glut einer Zigarette so nahe wie möglich an die Stelle, wo die Wespe zugestochen hat, dann gerinnt das durch den Stich abgesonderte Eiweiß und kann sich nicht weiter im Körper ausbreiten.
  4. Danach ist es sinnvoll, die Stichstelle mit einem anti allergisch wirkendem Gel oder einer kortisonhaltigen salbe einzureiben. Dabei sollte nicht nur der Stich selbst, sondern auch die angrenzenden Hautpartien eingerieben werden.
  5. Wer weiß, dass es allergisch auf Wespenstiche reagiert, sollte so schnell wie möglich eine Tablette ( zum Beispiel Fenistil) einnehmen.
  6. Um weitere Reaktionen zu verhindern und einem allergischen Schock vorzubeugen, können Trinkampullen helfen, die reines und flüssiges Kalzium enthalten, Diese sind ohne Rezept in jeder Apotheke erhältlich und lassen sich rasch an jedem Ort öffnen.
  7. Um den Kreislauf oben zu halten, ist es wichtig, viel zu trinken. Dabei spielt es keine Rolle, welches Getränk man zu sich nimmt, denn bei einem schlechten Kreislauf kann auch Kaffee oder Limonade helfen.
  8. Ein kalter Umschlag im Nacken, und einer auf der Stirn kurbeln den Kreislauf ebenfalls an, und sollten zusätzlich gemacht werden.
  9. Als Allergiker ist es wichtig, zum einen ein Notfallset bei sich zu führen, zum anderen sollte auch ein kleiner Zettel mit dem entsprechenden Hinweis mitgeführt werden. Denn nur so wissen außenstehende Personen, was genau zu tun ist und können Ihnen auch die Notfallmedikamente eingeben.

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