Foto: Shutterstock.com

Wie beugt man einem Herzinfarkt vor?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Der Herzinfarkt gilt als einer der häufigsten Todesursachen in den westlichen Industrienationen.
Dabei handelt es sich um eine länger als 20 Minuten andauernde Durchblutungsstörung des Herzmuskels, welcher in der Folge teilweise abstirbt.
Der Infarkt bildet den „Höhepunkt“ einer bereits länger andauernden Erkrankung des Herzmuskels, die durch allerlei Risikofaktoren bedingt sein kann. Diese Faktoren, die zur Verengung der Blutgefäße führen, haben das Eigentümliche an sich, dass sie oft leider genau diejenigen sind, die das Leben in den Augen Vieler erst lebenswert machen.

Bitte aufpassen wenn:

  • fettreiche Ernährung
  • übermäßiger Alkohol-/ und/oder Zigarettenkonsum
  • Bewegungsmangel
  • Stress/ Aufregung
  • Diabetes

Kurios:

  • Im Zusammenhang der Fußballweltmeisterschaft 2006 haben Wissenschaftler herausgefunden, dass das Herzinfarktrisiko beim Verfolgen eines Fußballturniers um das Dreifache erhöht ist.

  1. Wie beugt man also einem Herzinfarkt vor? In einem Satz: Lieber selbst auf dem Fußballplatz stehen und sich bewegen, als sich daneben mit Bier, Zigarette und Steak in der Hand darüber aufregen, was auf dem Platz vor sich geht. 
  2. Das wirft natürlich die Frage auf: Wenn es keine hingebungsvoll aufopfernden Fußballfans gäbe, die ihren Mannschaften vom Spielfeldrand oder vor dem Fernseher zujubeln und damit einen Herzinfarkt riskieren – wer soll sich die Spiele dann noch ansehen und damit den Profisport am Leben erhalten?
  3. Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Wie fast überall im Leben gilt es auch hier, das rechte Maß zu halten. 
  4. Wer sich einigermaßen ausreichend (! nicht vorsorgend für die nächste Eiszeit!) und gesund ernährt, darauf achtet, sich regelmäßig zu bewegen, nicht Kette raucht und seine Getränkepalette hin und wieder über Kaffee und Bier hinaus ausdehnt (Wasser hat noch den wenigsten geschadet), fährt eigentlich schon mal ganz gut bzgl. der Vorsorge eines Herzinfarktes.
  5. Allerdings gibt es auch genügend Berichte von Menschen, die all diese Bedingungen erfüllt haben und trotzdem einen Herzinfarkt erlitten haben. Der Grund: Stress. 
  6. Traurig, aber wahr: unser Herz markiert damit so eine Art „natürliche Spaßbremse“ im menschlichen Organismus. 
  7. Weder darf man sich seinen Gelüsten so sehr hingeben, dass es einem das Blut in den Adern stecken bleibt, noch über diese Enttäuschung allzu sehr in Stress geraten und sich z.B. in die Arbeit flüchten. 
  8. Aber wer sagt, dass ein gesundes und bewegungsreiches Leben nicht auch ganz lustig sein kann.

Hier klicken um zu erfahren wie man richtig Erste Hilfe bei Verdacht auf einen Herzinfarkt leistet.

Kommentare