Foto: Shutterstock.com

Wie entsteht ein Mitesser?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Neben Pickeln und entzündlichen Pusteln sind Mitesser eine weitere unschöne Plage.

Neben Pickeln und entzündlichen Pusteln sind Mitesser eine weitere, unschöne Plage, die nicht nur im Verlauf der Pubertät am eigenen Ego kratzen wollen. Da kann es hilfreich sein zu wissen, wie diese lästigen Dinger entstehen, was ihre Entstehung begünstigt und was dagegen getan werden kann.

  • Hautärzte und andere Experten vertreten seit jeher die Meinung, dass Mitesser auf keinen Fall ausgedrückt werden sollten, da sich sonst Abszesse bilden können. 
  • Doch ganz hilflos muss man diesen unschönen Erscheinungen nicht gegenüber stehen. Darum hier eine kleine Liste der Dinge, die man tun kann, damit sich Komedonen erst gar nicht bilden, beziehungsweise, die man nicht tun sollte, weil sie die Bildung von Mitessern begünstigen.

Die Entstehung von Mitessern

  1. Ein Mitesser, im Fachjargon auch Komedo genannt, wird als eine Vorstufe zur Akneausbildung gesehen. Eine solche Hautunreinheit entwickelt sich, wenn eine Talgdrüse verhornt, der entsprechende Follikelkanal also verstopft wird. 
  2. Die abgestorbenen Hornpartikelchen verdichten sich zu einem kompakten Pfropf, der den Follikelausgang komplett verschließt und als typischer schwarzer Punkt, neben zumeist vielen Anderen, erkennbar wird. 
  3. Dabei ist diese dunkle Farbe kein Zeichen von Schmutz, sondern ergibt sich aufgrund der Reaktion mit dem Sauerstoff der Luft.
  4. Grundsätzlich unterschieden werden zwei Formen von Mitessern. Zum Einen die so genannten geschlossenen Komedonen, bei denen der Entzündungsprozess dadurch begünstigt wird dadurch, dass der entstehende Druck nicht nach Außen entweichen kann. 
  5. Die Entzündung befindet sich innerhalb der Haut als so genannte Unterlagerung. Zum Anderen erscheinen die so bezeichneten offenen Komedonen, gekennzeichnet durch einen geöffneten Follikelausgang und einen schwarzen Punkt darauf.


Mitesser - Was tun?

  1. Ein Besuch beim Hautarzt oder dem Kosmetiker kann helfen. Hier wird der jeweilige Hauttyp bestimmt, um speziell darauf abgestimmte Pflegeprodukte effektiv nutzen zu können.
  2. Wer die Mitesser schneller los werden will, ist beim Kosmetiker auch gut aufgehoben. Hier werden die Hautunreinheiten unter professionellen und hygienischen Bedingungen sanft entfernt.
  3. Wer daheim an den Mitesser herum drückt, sollte dies zumindest sehr sanft tun und die Hände, insbesondere die Fingernägel, und im Anschluss die betreffende Hautstelle desinfizieren.
  4. Von Profis benutzt sind so genannte Komedonenquetscher auch in der Apotheke frei erhältlich. Allerdings ist ihr Gebrauch etwas knifflig, es sollte unbedingt eine gute Beratung stattfinden.
  5. Empfehlenswert ist die Nutzung von Teebaumöllösung, die es in verschiedenen Darreichungsformen gibt.
  6. Ein völlig nutzloser Tipp ist das Einschmieren der Haut mit Zahnpaste oder Hämorridensalbe. Beide sind vollkommen Wirkungslos im Kampf gegen Mitesser.

Kommentare