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Wie erkennt man Anzeichen von Drogenmissbrauch?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Es gibt derzeit laut Uno-Weltdrogenbericht etwa 200 Millionen Drogensüchtige.

Die Zahl der Drogensüchtigen hat sich in den letzten Jahren stetig nach oben geschraubt. So gibt es derzeit laut Uno-Weltdrogenbericht etwa 200 Millionen Drogensüchtige. Schlimm genug, das es überhaupt Drogenabhängige gibt, doch wesentlich härter trifft es uns, wenn unsere eigenen Mitmenschen am Konsum von Hasch, Heroin etc. zu Grunde gehen. Eines der schrecklichsten Szenarien für Eltern ist es natürlich, wenn ihr eigenes Kind drogenabhängig wird. Sollten erste Vermutungen vorliegen, das der Sohn oder auch die Tochter in irgendeiner Art Drogen konsumiert, ist es wichtig nicht zu überstürzt zu handeln, aber selbstverständlich auch nicht zu lange zu warten. Denn desto länger eine Person abhängig ist, desto schwieriger ist es, sie wieder zu entwöhnen.

  • Um sich sicher zu gehen, ob das eigene Kind unter Drogenmissbrauch leidet, bedarf es eigentlich nur dem Feingespür der Eltern. Wenn sich das Kind beispielsweise aus dem bisherigen Umfeld zurückzieht, seine schulischen Leistungen nachlassen und sich der Freundeskreis stetig wechselt KÖNNEN dies Anzeichen der Drogenabhängigkeit sein. Dennoch spielt häufig die Pubertät in der Entwicklung des Kindes die größere Rolle.
  • Auch bei den kleinsten Anzeichen von Drogenmissbrauch (beispielsweise zittrige Hände, Schüttelfrost etc.) ist Handeln gefragt. Denn viele Süchte verlaufen tödlich. Außerdem können sich Kinder und Jugendliche ihre spätere Zukunft durch die Einnahme von Drogen selbst zerstören! Schlechte Noten, aber auch bleibende körperliche Schäden sind Gefahren von langzeitigen, aber auch kurzen Drogenexzessen.

  1. Die ersten Anzeichen für die Suchterkrankung an Drogen sind meistens auf der einen Seite enorme Müdigkeit und Antriebsschwäche, auf der anderen Seite Überreaktionen, Aggressionen und Gereiztheit. 
  2. Vor allem der Kostenfaktor der Drogen spiegelt sich in dem Verhalten vieler Jugendlichen wieder. Fällt Ihnen beispielsweise auf, das immer öfter Beträge aus ihrem Portemonnaie fehlen und das Kind zusätzlich um Geld fragt, kann dies ein Anzeichen für die kostspielige Drogenbeschaffung sein. 
  3. Auch das Nachlassen der schulischen Leistungen und die generelle Interesse an Hobbys sind oftmals Indizien für die Abhängigkeit.
  4. In jedem Falle sollten Sie sich mit dem Kind unterhalten. Wichtig ist es allerdings, dem Kind keine Vorwürfe zu machen und ihm weiterhin die Liebe und Zuwendung auszusprechen.
  5. Die Beratung durch Suchtstellen und diversen Ärzten sowie Psychologen ist ebenfalls in den meisten Fällen notwendig, da die Drogensucht des Kindes, selbst wenn es diese überwinden will, nicht alleine in den Griff zu bekommen ist.

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