Foto: Shutterstock.com

Wie funktioniert Homöopathie?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:47
Der Begriff Homöopathie wird vom griechischen „Homois pathos“ abgeleitet...

Der Begriff Homöopathie wird vom griechischen „Homois pathos“ abgeleitet, was soviel wie ähnliches Leiden bedeutet.
Die Wirksamkeit der Homöopathie wird durch zwei wesentliche Gesetze erreicht. Zum einen handelt es sich um das Ähnlichkeitsgesetz, was heisst, dass Gleiches mit Gleichem geheilt werden kann und zum Anderen um das Gesetz der Potenzierung, was heisst, dass die Ausgangsstoffe, die von Tieren, Pflanzen oder sogar Mineralien sein können, entsprechend verdünnt, sprich potenziert werden müssen.
In der Praxis bedeutet dies, dass Symptome, die bei einem Menschen durch Einnahme eines bestimmten Lebensmittels oder einer Substanz auftreten, durch die Homöopathie umgekehrt werden können.

So kann der normalerweise anregende Kaffee, bei bereits von Natur aus leicht erregbaren Menschen, durch eine homöopathische Gabe genau das Gegenteil bewirken, nämlich beruhigen.

Die Körperenergie macht es möglich. Sie ist pausenlos im Einsatz und registriert sofort, wenn etwas im Körper nicht stimmt. Dann wird alles versucht, um die Gesundheit wieder herzustellen. Wäre das nicht so, könnte der Mensch nicht überleben. Wenn die Energie des Körpers jedoch geschwächt ist, kann durch ein passendes homöopathisches Mittel, das den Krankheitssymptomen ähnelt, wieder eine gesunde Balance erreicht werden, weil der Körper dadurch nochmals zusätzlich zur Gegenwehr angeregt wird.

Die Potenzierung, das heißt, die Verdünnung dieses homöopathischen Mittels, kann mit Wasser, Alkohol oder Milchzucker geschehen. Nur durch diese Verdünnung können selbst giftige Stoffe als Arznei eingesetzt werden. Die Wirkung wird höher, je öfter potenziert wird, obwohl durch jede Potenzierung immer weniger Grundsubstanz in der Arznei enthalten ist.

Bitte beachten

  • Die Krankheit wird nicht mit Chemie unterdrückt, sondern ausgeheilt.
  • Homöopathie ist generell sehr gut verträglich!

Facts zur Homöopathie

  1. Die Heilungserfolge der Homöopathie sprechen für sich. Sie ist für jeden Menschen geeignet.
  2. Bei Säuglingen und Kindern erreicht man oft eine schnelle und gute Wirkung und das auf eine sehr milde und verträgliche Art und Weise.
  3. Dadurch, dass bei ihnen die Lebensenergie noch unverfälscht ist, reagieren sie sogar ausgesprochen positiv.
  4. Mit der Kraft der Homöopathie lassen sich chronische, wie auch akute Krankheiten erfolgreich behandeln, indem die Selbstheilungskräfte wieder angeregt werden.
  5. Die Krankheit wird nicht mit Chemie unterdrückt, sondern ausgeheilt. 
  6. Nahezu jede Krankheit, wie grippale Infekte, Hautkrankheiten, rheumatische Erkrankungen, Allergien, Entzündungen, die innerlich wie äußerlich sein können, aber auch Verhaltensstörungen, psychische Beschwerden und sogar Depressionen können so geheilt werden.
  7. Bei gewissenhafter und richtiger Anwendung ist die Homöopathie eine Heilmethode ohne lästige und unangenehme Nebenwirkungen.
  8. Sie kann durchaus in Kombination mit Medikamenten aus der Schulmedizin verabreicht werden, wenn diese noch zusätzlich erforderlich sein sollten.
  9. Eine Erstverschlimmerung der Erkrankung tritt bei sachgemäßer Einnahme nur sehr mild auf, nimmt man die homöopathische Arznei jedoch in größeren Mengen oder zu häufig ein, kann es zu stärkeren Beschwerden kommen. 
  10. Werden chronische Erkrankungen mit Hilfe der Homöopathie behandelt, kommt es vor, dass zusätzlich Symptome früherer Erkrankungen auftreten. Dies ist jedoch ein Zeichen der fortschreitenden Heilung.
  11. Bevor man mit der Einnahme homöopathischer Arzneimittel beginnt, ist es sehr wichtig, die Symptome genau zu beschreiben und sich auch den Zeitpunkt des Auftretens der Beschwerden zu notieren.
  12. All diese Informationen sind für die individuelle Wahl der passenden homöopathischen Arznei äußerst wichtig.

Kommentare