Foto: Shutterstock.com

Wie gefährlich sind Tätowierungen?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:49
Mit dem Stechen eines Tattoos sind immer gewisse Risiken verbunden.
Die meisten dieser Gefährdungen können durch ein hygienisches Umfeld und eine saubere Tätowierausrüstung minimiert werden. Ein gewisses Restrisiko bleibt bei jedem Stechen vorhanden.

  • Hygiene und Sauberkeit sind für das sichere Stechen eines Tattoos ein muss.
  • Durch die Einhaltung gewisser Gesundheitsvorschriften seitens des Tätowierers wird somit das Risiko einer Infektion sehr stark gesengt.
  • Da beim Tätowieren die Haut verletzt wird, besteht immer die Gefahr einer Infektion, ganz egal wie sauber das Tattoostudio ist.
  • Dieses Risiko sollte stets im Hinterkopf der Tätowierenden und zu Tätowierenden bleiben.

  1. Die Infektionsgefahr geht beim Tätowieren sowohl von der Umgebung, also der Raum in dem tätowiert, als auch von der Nadel und der Tätowierpistole aus. Daher müssen die Räumlichkeiten und das Equipment zum Tätowieren sauber beziehungsweise steril gehalten werden das Infektionsrisiko gering zu halten. 
  2. Wird die Nadel nicht mit jedem Tattoo gewechselt besteht die Gefahr sämtliche Krankheiten der bisher Tätowierten Kunden zu übertragen. 
  3. Die wohl am häufigsten beim Tätowieren übertragene Krankheit ist Hepatitis C. Wird die Ausrüstung also nicht nach jeder Nutzung desinfiziert und wird keine neue Nadel verwendet, ist die Infektionsgefahr sehr hoch. 
  4. Das Stechen eines Tattoos verletzt die Haut, schließlich sticht die Nadel in hohem Tempo bis in die innere Hautschicht hinein. 
  5. Dementsprechend ist das komplette Tattoo zu Beginn als Wunde anzusehen. Diese muss gut behandelt und gepflegt werden, damit sie richtig verheilt. Je länger die Haut verwundet ist, umso größer ist das Infektionsrisiko.
  6. Die Farbe, die zum Stechen verwendet wird, muss natürlich Hautfreundlich und ebenfalls ohne Keime sein.

Kommentare