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Wie gesund ist ein Saunabesuch?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Viele Menschen gehen in ihrer Freizeit und vor allem in der kalten Jahreszeit sehr gerne in die Sauna.
Es entspannt, fühlt sich gut an und soll ja angeblich auch sehr gesund sein. Aber welche Vorteile hat ein Saunabesuch für unsere Gesundheit eigentlich ganz genau? Im Folgenden wollen wir Ihnen diese Frage so gut wie möglich beantworten.

Folgende Krankheiten können besonders von einem regelmäßigen Saunabesuch profitieren:

  • Chronische Bronchitis
  • Asthma bronchiale
  • Chronische Katarrhe der oberen Atemwege
  • Arthrosen, degenerativ bedingte Wirbelsäulensyndrome
  • Nicht aktive, rheumatische Krankheiten
  • Periphere Durchblutungsstörungen
  • Weichteilrheumatismus
  • Hypertone und hypotone Regulationsstörungen
  • depressive Stimmungszustände, Depressionen

Bei anderen Erkrankungen hingegen könnte ein Saunagang aber auch kontraproduktiv sein, weshalb hier ein vorheriges Absprechen mit Ihrem Arzt strengstens angeraten wird. Dazu gehören:

  • Akute, fieberhafte Erkrankungen
  • Entzündungen, insbesondere an Organen oder Blutgefäßen
  • Erkrankungen des Herzens und des Blutkreislaufes
  • Epilepsie
  • Krebs
  • Nicht ausgeheilte Lungentuberkulose
  • Neurovegetative Dysregulationen
  • Hypertonie
  • zerebrale Durchblutungsstörungen
  • Leber- oder Nierenveränderungen

Aufguss mit ätherischen Ölen

  • Für einen Aufguss werden sehr gerne die verschiedensten ätherischen Öle verwendet. Diesen werden die verschiedensten heilenden Wirkungen zugesprochen, was nicht nur im physischen sondern auch im psychischen Bereich gilt. Ein wichtiger Teil eines Saunaerlebnisses ist nämlich die mentale Entspannung, welche ebenfalls mit verschiedensten Ölen unterstützt werden kann. Gerne wird zum Beispiel Rosmarin verwendet, es wirkt krampflösend und wird zum Beispiel bei Durchblutungsstörungen verwendet.

Gesundheitliche Aspekte der Sauna

  • Bei den hohen Temperaturen in einer Sauna, wird die Durchblutung angeregt und die Körpertemperatur steigt um rund 1 bis 2 Grad. Es fördert die Durchblutung und kann Blutgerinnsel verhindern, funktioniert also ähnlich einem Kreislauftraining.
  • Durch die erhöhte Schweißproduktion werden Schadstoffe aus dem Körper besser abtransportiert und ihre Fett- und Muskelzellen werden gereinigt. Dies wirkt in seiner Gesamtheit entschlackend.
  • Besonders hilfreich ist der regelmäßige Saunabesuch bei Atemwegserkrankungen, wie Asthma oder Bronchitis. Besonders geeignet sind hier Dampfbäder mit einer Temperatur von 40°C bis 60°C.
  • Niedrigtemperatursaunen von unter 60°C sind besonders gut geeignet für Personen, die unter Bluthochdruck leiden. Die Wärme wirkt regulierend, für genauere Informationen sollten Sie aber trotzdem vorher mit Ihrem Arzt sprechen.
  • Generell wird durch regelmäßige Saunabesuche das Immunsystem des Körpers effektiv gestärkt. Dies ist auf den Wechsel von heißer und kalter Umgebung zurückzuführen, welche die Immunzellen nach einen Saunabesuch ansteigen lassen.

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