Foto: Shutterstock.com

Wie hoch sind die Heilungschancen von Hautkrebs?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
Mit Hautkrebs, ist eine bösartige Entartung von Pigmentzellen der Haut gemeint.
/p>

  • Ein Hautkrebs verursacht anfangs eventuell keine Beschwerden und ist noch sehr klein. In diesem Stadium muss konsequent ohne Zögern gehandelt werden. Ungefähr 30 % der Hautkrebstumore, entstehen aus einem Leberfleck. 
  • Verknotungen können auf der Haut fühlbar werden. Das Aussehen eines entarteten Tumors variiert. Deshalb sollte sich niemand nur auf gängige Beschreibungen verlassen. 
  • Dem Träger sind das Aussehen seiner Muttermale und Leberflecken meist bekannt. Wenn Juckreiz oder eine Veränderung im Aussehen der Haut auftreten, ist ein Hautarzt immer eine gute Wahl. Erste Anzeichen auf Hautkrebs kann man bereits selbst erkennen.

  1. Der Hautarzt stellt gleich fest, ob Handlungsbedarf besteht. Er benutzt für die Untersuchung ein mikroskopisches Gerät, zur Ansicht der Hautschichten, unter dem betroffenen Gebiet. Alle zwei Jahre wird für Patienten über 35 Jahre, eine Ganzkörperuntersuchung vom Hautarzt, zur Krebsvorsorge, von der Krankenkasse übernommen.
  2. Ein verdächtiger Hauttumor muss immer, und mit einem Sicherheitsabstand um den Tumor herum, entfernt werden. Der entfernte Tumor, wird auf Bösartigkeit untersucht. Eine einfache Biopsie, zur Klärung der Bösartigkeit, vor einer Entfernung, steht außer Frage. Eine Biopsie löst bei Hautkrebs eine schnelle Streuung der Krebszellen, über die Blutbahn aus.
  3. Der Hautkrebstumor streut im weiteren Verlauf, über die Blutbahn in die inneren Organe und Lymphknoten. Solange dieses noch nicht der Fall ist, sind die Aussichten der Heilungschancen von Hautkrebs gut. Deshalb sollte der Umstand genutzt werden, dass diese Art von Krebs gut sichtbar ist. Der Schaden, den ein unbehandelter Hautkrebs anrichten kann, steht in keinem Verhältnis, zu dem Aufwand, einen Hautarzt bei Veränderungen der Haut aufzusuchen.
  4. Ist der Hautkrebs in einem fortgeschrittenen Stadium, helfen Chemotherapie, Impf- oder Immuntherapie und eine weitere Verringerung der Tumormasse, durch chirurgische Eingriffe. Die Chemotherapie erfolgt oral oder per Infusion. 
  5. Eine orale Chemotherapie hat geringere Nebenwirkungen und ein Krankenhausaufenthalt ist nicht notwendig. Bei der intravenösen Impftherapie, regen Zellen das Immunsystem an, gegen die bösartigen Zellen zu reagieren. 
  6. Auch mit der Immuntherapie soll erreicht werden, dass sich das Immunsystem gegen den Krebs wendet. Dazu werden Interferone eingesetzt. Interferon ist eine körpereigene Substanz.
  7. Wer betroffen ist von Krebs, egal in welchem Stadium, neigt selbstverständlich zu Panik. Bilder in Zeitungen und gut gemeinte gesundheitliche Aufklärung, können dazu führen, dass der Erkrankte, sich gar nicht erst auf eine Behandlung einlässt. Dabei kann der genaue individuelle Behandlungsverlauf, vorher nicht vorausgesagt werden und völlig unspektakulär, kurz und erfolgreich sein. 
  8. Die gesundheitliche Aufklärung soll zu frühzeitigem Handeln überzeugen und nicht Betroffene ermuntern aufzugeben, weil ein frühes Stadium schon überschritten ist. Eine Chance auf Heilung und gesundes Weiterleben, besteht bei einer Behandlung grundsätzlich und sollte nicht vertan werden. Die Heilungschancen von Hautkrebs, steigen auch mit der Erfahrung, also über Patienten, die sich behandeln lassen.

Kommentare