Foto: Shutterstock.com

Wie kämpft man gegen Frühjahrsmüdigkeit an?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:49
Wissenschaftlich ist die genaue Herkunft der Frühjahrsmüdigkeit noch genau erforscht.

Das erste Grün sprießt aus dem Boden, die Knospen regen sich auf Bäumen und Sträuchern, die Tage werden länger und die Sonne scheint wieder vermehrt. Und statt dass dieser Zustand Frühlingsgefühle auslöst, quittiert der Mensch dies mit Schläfrigkeit – der Frühjahrsmüdigkeit. Doch woher kommt der Zustand vermehrten Schlafens und was kann man dagegen tun?

Wissenschaftlich ist die genaue Herkunft der Frühjahrsmüdigkeit noch nicht fundiert und endgültig erforscht. 

Manche Theorien besagen, dass der Mensch im Frühling von den vergangenen, langen Winternächten her, über einen Melatonin-Überschuss verfügt. Melatonin ist ein Hormon, das für den Schlaf verantwortlich ist. Dagegen besteht im menschlichen Körper nach den langen Nächten und kurzen Tagen der Winterzeit, auch ein Mangel an Serotonin, dem Hormon, das für Energie und Lebenslust zuständig ist. 

Andere Theorien sprechen von einem schlecht arbeitenden Stoffwechsel des menschlichen Körpers sowie entleerten Speichern. Auch ein mit schweren Speisen belasteter Körper, welcher zu Frühjahrsmüdigkeit führt, taucht immer wieder in der Argumentation auf.

  • Frühjahrsmüdigkeit – das besagten viele Studien – wird durch einen Mangel von Serotonin verursacht. Sonne und gesunde Ernährung helfen dabei, den Serotonin-Haushalt auszugleichen. 
  • Um diese Phase zu überbrücken, darf auch genascht werden, da Schokolade ebenfalls die Aufnahme dieser Botenstoffe ankurbeln kann.

  • Gesunde, leichte Kost
  • Frische Luft
  • Ausdauersport
  • Schlaf
  • Abgedunkeltes Zimmer
  • Trinkwasser, um viel zu trinken
  • Schokolade
  • Sonne

  1. Wer Frühjahrsmüde ist, sollte lediglich leichte Kost zu sich nehmen und keine schwer verdaulichen Speisen. Ausgewogene, vitamin- und eisenreiche sowie mineralienversehene Kost ist das Um und Auf der Bekämpfung von Frühjahrsmüdigkeit (frittierte Fette, Weißbrot und Alkohol sind ein No-no in dieser Phase). Manche sprechen auch von - gegen Frühjahrsmüdigkeit wirksamen - Entschlackungskuren. 
  2. Viel trinken lautet ein weiteres Motto, um der Frühjahrsmüdigkeit entgegenzuwirken. Klares Trinkwasser eignet sich hierin am besten. 
  3. Lange Spaziergänge an der frischen Luft, helfen dabei, den müden Geist wieder in den Griff zu bekommen. 
  4. Man darf dem Schlafbedürfnis ruhig auch etwas nachgeben - irgendwann sind die „Akkus“ wieder aufgefüllt. Bewusst zurücklehnen, das Handy abdrehen und auch einmal nichts tun, kann Leistungsschwäche ausmerzen. 
  5. Es empfiehlt sich eine Abdunklung des Zimmers durchzuführen, denn auch die länger werdenden Tage und kürzer werdenden Nächte tragen ihren Teil zur Frühjahrsmüdigkeit bei: durch das erhellte Schlafzimmer, wird die letzte tiefe Schlafphase gestört, was den Menschen müde macht. 
  6. Sport wirkt anregend und vitalisierend. Er bringt zudem den Kreislauf auf Touren. Am effektivsten ist er an der frischen Luft. 
  7. Sonne und Licht wirken der Frühjahrsmüdigkeit ebenfalls sehr effizient entgegen. Nachdem man mehrfach Sonne getankt hat, wird die Produktion von Glückshormonen wieder angeregt.

Kommentare