Foto: Shutterstock.com

Wie nimmt man gesund ab?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Wer zuviel isst und Übergewicht hat, überfordert zusätzlich seine Bauchspeicheldrüse.

Übergewicht ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern hat oft gesundheitliche Konsequenzen wie Herz-Kreislaufprobleme, Gefäßverengungen, Rückenbeschwerden, Schmerzen in den Gelenken, besonders in den Knien und der Hüfte, Magen-, Darmleiden und Störungen des Fettstoffwechsels. Wer zuviel isst und Übergewicht hat, überfordert zusätzlich seine Bauchspeicheldrüse. Bei ständiger Überernährung produziert sie das Vierfache an Insulin, das nötig wäre, um dann die Produktion geschwächt zu reduzieren. Diabetes ist die Folge.

  • Für viele Menschen sind regelmäßige Diäten zur Selbstverständlichkeit geworden, allerdings mit sehr geringem Erfolg, die Diäten schlagen nicht an. Die fatalen Konsequenzen sind Essstörungen. 
  • Abnehmen kann zur Sucht führen. Wer immer wieder eine Diät macht, nimmt auch immer wieder zu. 
  • Nach einer Abmagerungskur verwertet der Körper jede Kalorie besonders gut und legt sich Fettreserven für Notzeiten an. 
  • Deswegen ist der einzige Weg zur guten Figur eine lebenslängliche Umstellung der Ernährung anstelle sich immer wiederholender Diäten.

  • Wer sein Gewicht reduzieren möchte, sollte sich von einem Arzt untersuchen lassen. Wenn man abnehmen und sich gesund ernähren will muss man wissen, wie es um die eigenen Fettwerte, den Zuckerspiegel und das Herz- Kreislaufsystem bestellt ist.
  • Der einfachste Einstieg für eine dauerhafte Ernährungsumstellung ist eine zweiwöchige Diät. Praktisch sind die Mayo- oder die Stoffwechseldiät. 
  • Der positive Effekt dieser Diäten ist, dass das Heißhungergefühl abnimmt, man satt wird, abwechslungsreich isst, die Zubereitung unkompliziert ist, die Zutaten einfach zu besorgen sind und man die Diät im Berufsleben und zuhause praktisch durchführen kann. Nach zwei Wochen hat man bereits abgenommen und gelernt, dass man viel essen kann und abnimmt, wenn man das Richtige isst.

  1. Die anfängliche eiweißreiche Diät ist nicht nur als Zwei-Wochen-Programm zu verstehen, sie soll der Einstieg für die Umstellung der Ernährung sein, in der auch Kohlenhydrate einen Stellenwert haben. 
  2. Man kann fast alles essen, wenn man sich an einfache, von Ernährungswissenschaftlern entwickelte Regeln hält: Kohlenhydrate zum Frühstück, mittags Kohlenhydrate und Eiweißprodukte und abends nur eiweißhaltige Kost.
  3. Kohlenhydrate wie Brot, Müsli, Reis haben einen hohen Sättigungswert. Obst und Gemüse enthalten komplexe Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Zum Frühstück gehört Obst dazu, das die Verdauung in Schwung bringt. 
  4. Eiweißlieferanten sind Milchprodukte, Eier, Fleisch, Fisch, Geflügel, Hülsenfrüchte und Nüsse.
  5. Der Körper benötigt in geringen Dosen Fett. Olivenöl, Raps- oder Leinöl ist das richtige Dressing für den Salat, der immer gegessen werden darf. 
  6. Das Hauptproblem beim Abnehmen ist der Hunger zwischendurch. Wer sich angewöhnt, immer zur selben Zeit zu essen und auf Zwischenmahlzeiten verzichtet, erzieht seinen Körper so, dass sich das Hungergefühl erst zu den Mahlzeiten einstellt. Es dauert eine Weile, bis man sich umgestellt hat, aber die Mühe lohnt sich. Ein Glas Wasser oder Tee reduzieren den Hunger auch. 
  7. Sport bringt den Kreislauf und den Stoffwechsel in Schwung und fördert das Wohlbefinden. 3 x 30 Minuten Walken, Joggen oder Fitness pro Woche bringen gute Ergebnisse. Die Haut wird straffer und gut durchblutet. Menschen, die Sport treiben, fangen instinktiv an, sich mit ihrem Körper und gesunder Ernährung zu befassen. 
  8. Beides zusammen beeinflusst positiv die Figur, die Gesundheit und die gute Laune.

Kommentare