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Wie reagiert man auf einen Herzinfarkt?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Die Anzeigen für einen Herzinfarkt sind bei Männern und Frauen sehr unterschiedlich.
Bei Männern lässt sich ein Herzinfarkt durch die auftretenden Sympthome eher und schneller nachweisen, während bei Frauen oftmals nicht so akute Schmerzsymthome auftreten und diese eher negiert werden. Im Nachgang stellt sich dann meistens heraus, dass es sich bei den aufgetretenen Schmerzen wirklich im einen Herzinfarkt gehandelt hat.
Bei einem Herz handelt es sich um einen Muskel, der etwa die Größe einer geschlossenen Faust hat. Dieser Muskel sorgt für eine durchgängige Bewegung unseres Blutkreislaufes. Der Muskel wird von einem großen Aderngeflecht umgeben. Dieses Geflecht bezeichnet man als Herzkranzgefäße.
Bei einem Herzinfarkt wird eines der Herzkranzgefäße durch ein so genanntes Blutgerinnsel verstopft. In Folge davon wird der Herzmuskel nicht mehr optimal mit Sauerstoff versorgt und das betroffene Gebiet stirbt im Laufe einer relativ kurzen Zeit ab. Wenn man die Sympthome rechtzeitig erkennt, schnell und richtig reagiert und eine Behandlung einleitet, kann ein Absterben verhindert oder wenigstens zu einem großen Teil verhindert werden.

  • Ein wichtiger Leitsatz bei einem Herzinfarkt lautet, schnell und sofort helfen und eingreifen. Durch eine zeitnahe Behandlung innerhalb von sechs bis acht Stunden bestehen reelle Chancen, den Schaden so gering als möglich zu halten.
  • Wenn man die Symptome eines Herzinfarktes erkennt, dann muss sofort Hilfe geholt werden. Bemerkbar macht sich ein Herzinfarkt durch anhaltende starke Schmerzen im Brustbereich. Diese Schmerzen strahlen meistens bis in den linken Arm hinein. Dabei kann der Schmerz ganz plötzlich auftreten, aber auch schon Tage vorher durch kleine Schmerzattacken. 
  • Sollte ein Schmerz dieser Art länger als 20 Minuten andauern, ohne dass es zu einer gewissen Linderung kommt, dann ist es unbedingt erforderlich, dass man den örtlichen Rettungsdienst alarmiert. 
  • Dieser ist unter der Rufnummer 112 erreichbar. Dabei sollte man nicht unsicher werden. Bei einem Herzinfarkt gilt, lieber einmal mehr den Rettungsdienst verständigen, als nur einmal zu spät.

  1. Eine Besonderheit des Herzinfarktes kann bei älteren Menschen oder an Diabethes leidenden Menschen auftreten. Diese verspüren oftmals nicht diesen starken und typischen Schmerz, sondern können einen stummen Herzinfarkt erleiden. 
  2. Der Unterschied zu einem normalen Herzinfarkt besteht darin, dass diese wenig oder überhaupt keine Schmerzen verspüren und eventuell nur unter einer kurzen Bewusslosigkeit und einem geringen Schwindelgefühl leiden. 
  3. Das ist gerade die Gefahr bei einem stummen Herzinfarkt. Die Symthome werden oftmals verkannt und dann ist es für eine optimale Behandlung leider zu spät.
  4. Behandelt wird ein Herzinfarkt insofern, dass der behandelnde Arzt zuerst die akuten starken Schmerzen bekämpft und erst einmal die richtige Diagnose stellt. Wenn wirklich ein Herzinfarkt vorliegt, muss das verstopfte Blutgefäß von der Verstopfung befreit werden. 
  5. Die erste Maßnahme besteht in der Gabe von Medikamenten, welche für eine Auflösung des Blutgerinnsels sorgen. Dabei kann der Arzt den Gefäßverschluss durch einen so genannten Ballon aufdrücken. 
  6. Dieser wird durch einen Katheter eingeführt. Um zu verhindern, dass sich die Gefäße kurz- und auch langfristig wieder verschließen, erfolgt die Gabe von Blutverdünnern.
  7. Sollte man selbst einmal in diese Situation kommen, dann darf man nicht ängstlich an diese Sache herangehen. 
  8. Hier kann man nichts falsch machen, sondern man soll einfach nur helfen und das kann jede Person.

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