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Wie sauniert man richtig?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:42
Saunieren hat zahlreiche positive Effekte; so wird nicht nur das Immunsystem gestärkt...

Der Gang in die Sauna gehört vor allem im Winter für Wellnessfans zu einem Wohlfühltag unbedingt dazu. In der Sauna kann man die Sorgen des Alltags vergessen und sich wunderbar entspannen. Allerdings sollte man einige Regeln beachten, damit das Saunieren auch den gewünschten positiven Effekt auf Körper und Seele hat. 
Saunieren hat zahlreiche positive Effekte; so wird nicht nur das Immunsystem gestärkt, auch die Haut wird gereinigt und die Muskeln werden regeneriert. Auch auf das Herz-Kreislaufsystem hat das Saunieren einen sehr positiven Effekt. Darum ist ein Saunagang besonders nach dem Sport besonders entspannend.

  • Vermeiden sollte man es, die Sauna mit vollem Magen zu betreten. Auch hungrig ist es nicht empfehlenswert, zu saunieren; Kreislaufprobleme könnten die Folge sein. Epileptiker sollten gänzlich auf einen Saunabesuch verzichten. 
  • Auch nach einem Herzinfarkt ist es ratsam, einige Wochen Saunapause einzulegen. 
  • Nach dem Sport sollte man zumindest so lange mit dem Saunagang warten, bis der Puls wieder einen normalen Wert erreicht.

  • Grundsätzlich gilt: die Sauna sollte unbekleidet betreten werden. Lediglich ein Handtuch kann man sich umlegen, um vor den Blicken anderer geschützt zu sein. Vor dem Saunagang ist es ratsam, ausreichend zu trinken, da man ja in der Sauna bekanntlich sehr schwitzt. 
  • Aus hygienischen Gründen und um den Fettfilm von der Haut zu entfernen, sollte man unbedingt vor Betreten der Sauna duschen. 
  • Es gibt verschiedene Saunen mit unterschiedlichen Temperaturen; hier sollte jeder für sich herausfinden, welche Sauna ihm am besten bekommt. Die Biosauna, auch Kräutersauna genannt, beginnt bereits bei 60 Grad Celsius; andere Saunen weisen Tempereturen von bis zu 95 Grad Celsius auf.

  1. Eine der Grundregeln in der Sauna ist es, sich ruhig zu verhalten. Die meisten anderen Besucher nutzen die Sauna als einen Ort der Entspannung; laute Gespräche können störend wirken. 
  2. Anfängern ist es zu empfehlen, bei einem Saunagang die untersten Bänke zu belegen. Je weiter höher man sich platziert, desto wärmer wird es, da die warme Luft nach oben steigt. Unbedingt beachten sollte man, dass man auf die Bank ein Handtuch legt, damit der Schweiß nicht auf das Holz gelangt. 
  3. Viele Saunagänger bevorzugen es, im Liegen zu saunieren. Vor dem Verlassen der Sauna sollte man dann allerdings die letzten zwei Minuten aufrecht sitzen und die Beine bewegen, damit der Kreislauf angeregt wird. 
  4. Ein Saunagang dauert in der Regel acht bis zwölf Minuten; eine Zeitspanne von 15 Minuten sollte jedoch nie überschritten werden. Wiederholen sollte man den Saunagang ein- bis zweimal. 
  5. Als Höhepunkt eines jeden Saunaganges gilt der so genannte Aufguss. bei diesem erhöht sich die Luftfeuchtigkeit in der Sauna von 10 auf etwa 30 Prozent. Meist werden spezielle ätherische Öle verwandt, die diesen Aufguss sehr angenehm machen. 
  6. Nach einem Saunagang sollte man sich unbedingt ausreichend abkühlen; dies kann mit Hilfe von Kaltwasser oder Frischluft erfolgen. Danach empfiehlt es sich, im Ruheraum zu verweilen. Ebenfalls sehr entspannend ist ein warmes Fußbad. Nicht vergessen sollte man die Dusche nach der Sauna. Auf Duschgel sollte allerdings verzichtet werden um den Säureschutzmantel der Haut nicht zu stören und die erweiterten Hautporen nicht zu verstopfen.

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